20. März 2018, 16:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Erste Stellungnahme der P&R-Geschäftsführung

P&R hat erstmals eine Stellungnahme zu den Gründen für die Insolvenzanträge von drei Gesellschaften der Gruppe abgegeben. Demnach drückten vor allem die Zusagen aus früheren Geschäften und fallende Preise.

Shutterstock 769666699 in Erste Stellungnahme der P&R-Geschäftsführung

Die P&R-Unternehmen konnten unter anderem fällige Mietzahlungen nicht aufbringen.

In der Mitteilung wird zunächst bestätigt, dass es sich bei den insolventen Gesellschaften – P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH sowie P&R Container Leasing GmbH – um drei Tochterunternehmen der P&R AG handelt und die gestern bekannt gewordenen Insolvenzanträge jeweils schon am 15. März gestellt wurden.

Die weiteren Gesellschaften der P&R-Gruppe seien nicht unmittelbar von der Insolvenzantragsstellung betroffen. Gemeinsam mit den vorläufigen Insolvenzverwaltern unternehme die bisherige Geschäftsführung der Gesellschaften mit ihren Mitarbeitern alles, um Schäden für die Anleger zu minimieren.

Rückkäufe in erheblichem Umfang

Die drei P&R-Gesellschaften betreuen demnach rund 51.000 Anleger; die Laufzeit der Investments beträgt fünf beziehungsweise drei Jahre.

“Die aktuellen Schwierigkeiten der von einer Zahlungsunfähigkeit betroffenen Container-Investmentgesellschaften beruhen im Wesentlichen darauf, dass Rückkäufe in einem erheblichen Umfang gegenüber den Anlegern in Aussicht gestellt wurden, die derzeit nicht zu den bei Vertragsabschluss in Aussicht gestellten Rückkaufswerten durchgeführt werden können”, heißt es in der Mitteilung. Zudem könnten die fälligen Mietzahlungen nicht erbracht werden.

Containerpreise ab 2011 rückläufig

Als die aktuell laufenden Verträge abgeschlossen wurden, habe auf dem Weltmarkt eine große Nachfrage nach Containern geherrscht, die nur zu marktüblichen hohen Preisen befriedigt werden konnte. Seit 2011 seien die Containerpreise rückläufig bis zum Tiefstand 2016.

Hinzu kämen nachteilige Wechselkursentwicklungen, da die Mieten gegenüber den Anlegern in Euro gezahlt werden, die Vermietung der Container auf dem Weltmarkt jedoch gegen US-Dollar erfolgen müsse. Seit 2017 sei eine Trendwende sichtbar und die Containerpreise würden anziehen.

Seite 2: “Stille Reserven aufgebraucht”

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Neue Hoffnung für Vertriebler?

Die Obergerichte hatten bislang ein Ausufern der Grundsätze der Kündigungserschwernis verhindert. Eine Entscheidung des Landgerichts Freiburg lässt Vertriebler nun wieder aufhorchen, die abstrakte Vorschüsse erfolglos in den Aufbau eines Geschäfts investiert haben.

mehr ...

Immobilien

Im Vergleich: Immobilie verkaufen oder vermieten?

Immobilienwert und mögliche Rendite sind für den Entscheidungsprozess besonders wichtig. Vermieter müssen ausreichend Rücklagen besitzen für den Fall, dass Mieter nicht zahlen oder Modernisierungsmaßnahmen anstehen. Eigentümer sind nach dem Immobilienverkauf frei von Verpflichtungen.

mehr ...

Investmentfonds

ÖKOWORLD bietet Eltern und Großeltern den passenden politischen Investmentfonds

Der Zusammenschluss „Parents for Future“ ist eine wirkungsvolle Initiative, die jungen Menschen der “Fridays für Future”-Bewegung in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik unterstützt. Der ROCK ´N `ROLL FONDS von ÖKOWORLD ist als erster Elternfonds der Welt ist genau für diese Community gemacht.

mehr ...

Berater

Zurich übernimmt Berliner Insurtech dentolo

Mit dem Erwerb des Berliner Insurtech dentolo stärkt die Zurich Gruppe Deutschland ihren Direktversicherer DA Direkt bei der  strategischen Weiterentwicklung mit dem vorgesehenen Einstieg in das Geschäft mit Zahnzusatzversicherungen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Aberdeen Standard Investments nimmt schwedische Immobilien ins Portfolio

Aberdeen Standard Investments (ASI) hat seinen paneuropäischen Wohnimmobilienfonds Aberdeen Pan-European Residential Property Fund (ASPER) SICAV-RAIF mit dem Kauf eines Portfolios neuer Wohnimmobilien in Schweden erweitert. Mit dieser jüngsten Akquisition ist das Fondsportfolio nun über sechs Länder und 27 verschiedene Anlagen diversifiziert und hat ein Vertragsvolumen von über 750 Mio. Euro erreicht.

mehr ...

Recht

BGH entscheidet über zeitliche Festlegung von Rechtsschutzfällen

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung zur Zahlung verpflichtet? Mit dieser Frage musste sich der Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) Anfang dieses Monats auseinandersetzen.

mehr ...