Anzeige
Anzeige
11. Juli 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Postbank Studie: bAV kaum genutzt

In kleinen Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten wird die betriebliche Altersversorgung (bAV) kaum genutzt. Dies zeigt eine repräsentative Studie des Allensbacher Instituts für Demoskopie im Auftrage der Postbank AG, Bonn. Demnach setzen derzeit nur 62 Prozent der befragten Unternehmen auf bAV. ?Je kleiner die Unternehmen, desto geringer ist der Anteil der Beschäftigten, die darauf zurückgreifen?, resümiert Dr. Wolfgang Klein, Mitglied des Vorstands der Postbank.

Bei den Mitarbeitern, die bAV-Angebote nutzen, ist die Direktversicherung mit 64 Prozent klarer Favorit. Auf die Pensionskasse setzen dagegen nur 22 Prozent der Beschäftigten. Andere Formen wie Unterstützungskasse (sieben Prozent), Pensionsfonds (sechs Prozent) und Direkt- und Pensionszusagen (drei Prozent) werden kaum genutzt.

Auf das Alter fühlen sich die Firmeninhaber besser vorbereitet als der Durchschnitt der berufstätigen Bevölkerung. Über zwei Drittel (69 Prozent) der Geschäftsführer halten ihre eigene Altersvorsorge für ausreichend, während nur 39 Prozent der berufstätigen Bevölkerung dieser Meinung sind. Bei der eigenen Altersvorsorge setzen die Unternehmenslenker auf Bewährtes. 81 Prozent erwarten Einkünfte aus Lebensversicherungen. Danach folgen Immobilien (74 Prozent), private Rentenversicherung und gesetzliche Rente (je 74 Prozent). Dagegen erwartet aus der bAV nur ein gutes Drittel (36 Prozent) zusätzliche Einkünfte.

Die steuerlich geförderte Rürup-Rente ist bei den Unternehmen dagegen kaum bekannt. Fast zwei Drittel (62 Prozent) können mit dem Begriff nichts anfangen, während die Riester-Rente 56 Prozent der Befragten ein Begriff ist.

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Ab dem 22. November im Handel.

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Versicherungen

Knapp bei Kasse: So lässt sich bei Versicherungen sparen

Das Auto kommt nicht durch den TÜV, beim Zahnarzt wird ein hoher Betrag fällig für Zahnersatz – und dann steht Weihnachten vor der Tür. Auch bei dem cleversten Sparfüchsen kann es knapp in der Kasse werden. Gerade Versicherungen bieten einiges Sparpotenzial, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren, wie eine aktuelle Tippliste der Gothaer zeigt.

mehr ...

Immobilien

Berlin: Temporäres Wohnen ist “Everybody’s darling”

Der Markt für temporäres Wohnen in der Bundeshauptstadt verändert sich. Immer mehr internationale Investoren und Betreiber sowie neuentwickelte Konzepte bilden aktuell die relevantesten Trends.

mehr ...

Investmentfonds

DVAG: Warum sind die Deutschen solche Aktienmuffel?

Was die Geldanlage angeht gehen die Deutschen lieber auf Nummer sicher und investieren größtenteils in vermeintlich sichere Geldanlagen wie Sparbücher, Tagesgeld- und Festgeldkonten, die kaum bis keine Zinsen bringen. Warum ist das so?

mehr ...

Berater

Künstliche Intelligenz: 5 Trends die 2019 bestimmen

Künstliche Intelligenz (KI) wird auch 2019 eine maßgebliche Rolle spielen. Die IntraFind Software AG ist Spezialist für Enterprise Search und Natural Language Processing; das Unternehmen bietet Produkte für die unternehmensweite Suche sowie Textanalyse an, die auch auf KI und modernsten Machine-Learning-Verfahren basieren. Welche fünf KI-Trends das kommende Jahr besonders prägen werden.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erstes Urteil zur P&R-Vermittlung: Es war “execution only”

Das Urteil des Landgerichts Ansbach, das die Klage einer Anlegerin gegen einen Vermittler von P&R-Containern abgewiesen hat, liegt nun schriftlich vor. Demnach gab es in dem Fall einige Besonderheiten.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Position der Staates als Erbe gestärkt

Wenn der Staat das Erbe eines Gestorbenen ohne Angehörige antritt, muss er für Hausgeldschulden einer Wohnung in der Regel nur mit der Erbmasse haften. Das entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe am Freitag in einem Fall aus Sachsen.

mehr ...