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22. Februar 2008, 00:00
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Mehr Eigenverantwortung bei Altersvorsorge

Der Großteil der deutschen Erwerbstätigen sieht sich selber in der Pflicht, für die eigene Rente vorzusorgen. Das ist das zentrale Ergebnis des ?Ruhestand-Barometers 2007/2008?, das der Kölner Versicherer Axa vorgestellt hat.
Die Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung (GfK) hat die repräsentative Studie in 26 Ländern durchgeführt und insgesamt 18.114 Personen befragt.

Laut dieser Studie, die zum vierten Mal durchgeführt wurde, sehen 79 Prozent der Befragten sich selbst in der Hauptverantwortung für die eigene Rente vorzusorgen. Somit rückt der Staat mit 77 Prozent erstmals an die zweite Stelle. Nach Meinung von 58 Prozent der Befragten, sollte der Arbeitgeber vorrangig für die Altersvorsorge verantwortlich sein.

Die erhöhte Sensibilität für das Thema Rente drückt sich nach Ansicht der Meinungsforscher auch im vergleichsweise frühen Vorsorgestart aus. Mit durchschnittlich 31 Jahren beginnt der Deutsche für das Alter zu sparen und gehört damit im internationalen Vergleich zu den Frühstartern. Spitzenreiter sind die Briten mit 28 Jahren. Allerdings haben erst 72 Prozent der deutschen Befragten mit der Vorsorge begonnen.

Auch die Höhe der Rücklagen für das Rentenalter habe zugenommen: Im Durchschnitt auf jährlich 191 Euro im statistischen Mittel, während die Befragten im Vorjahr noch 149 Euro angaben.

Axa gibt zudem an, dass acht von zehn Befragte im Ruhestand mit einem niedrigeren Einkommen rechnen. Immerhin über 60 Prozent der Erwerbstätigen glauben, dass sie im eigenen Ruhestand finanziell nicht mehr so gut gestellt sein werden wie die heutige Rentnergeneration. Um das Einkommen im Alter aufzubessern, planen 36 Prozent der Deutschen im Ruhestand einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen. Das ist im Vergleich zu Japan, der am schnellsten alternden Bevölkerung der Welt, nur rund die Hälfte (71 Prozent). (mo/af)

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