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11. August 2009, 00:00
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Generali mit stabilem Wachstum

Die Generali Deutschland Gruppe hat ihre Beitragseinnahmen im ersten Halbjahr 2009 um 4,1 Prozent auf insgesamt 7,66 Milliarden Euro erhöht. Getragen wurde das Wachstum von den Lebens- und Krankenversicherern der Gruppe. Das teilt der Konzern mit.

Wachstumstreiber Personenversicherer

Die Gesamtbeiträge in der Lebensversicherung stiegen um 5,7 Prozent auf insgesamt 4,83 Milliarden Euro. Zwar blieben die laufenden Beitragseinnahmen nahezu konstant. Die Einmalbeiträge indes wuchsen um rund 300 Millionen auf 881 Millionen Euro. In der Krankenversicherung stiegen die Bruttobeiträge in der ersten Jahreshälfte um 7,2 Prozent auf 978 Millionen Euro. Die Anzahl der vollversicherten Kunden stieg in dieser Zeit um über 36.000 auf nunmehr rund 490.000 Personen.

Schaden/Unfall verliert moderat

Allein im Bereich Schaden/Unfall büßte der Versicherer moderat ein: Die Prämieneinnahmen sanken um 1,2 Prozent auf 1,86 Milliarden Euro. Aufgrund der im Vorjahresvergleich günstigeren Schadensentwicklung verbesserte sich die Combined Ratio zur Jahresmitte um 1,5 Prozentpunkte auf 95,9 Prozent, so die Mitteilung.

Gewinn steigt im zweiten Quartal

Aufgrund der sich stabilisierenden Kapitalmärkte wies die Gruppe für das zweite Quartal erstmals seit Beginn der Finanzkrise wieder ein im Vorjahresvergleich gestiegenes Quartalsergebnis aus. Nachdem der Konzern im ersten Quartal noch von massiven Einbrüchen an den Aktienmärkten betroffen war, sind im weiteren Jahresverlauf nahezu keine weiteren Belastungen hinzugekommen, so die Mitteilung. Entsprechend stieg der Konzerngewinn im zweiten Quartal um 83 Millionen Euro auf 113 Millionen Euro zum 30. Juni 2009 an – im Vorjahreszeitraum waren es noch 134 Millionen Euro. Das Kapitalanlageergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um über 21 Prozent auf 922 Millionen Euro.

Prognose für 2009: höhere Marktanteile

Für das laufende Jahr geht der Konzern aufgrund der Personenversicherer von Marktanteilsgewinnen aus. Der Überschuss werde erneut vom Kapitalanlageergebnis abhängig sein. “Für 2009 rechnen wir mit einem gegenüber dem Vorjahr deutlich positiveren Ergebnis, das jedoch in der Höhe noch nicht an das Niveau der Jahre vor der Finanzkrise anknüpfen wird”, so Konzernchef Dietmar Meister. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass sich an den Kapitalmärkten keine erneuten Kursstürze mit neuen Tiefstständen ergeben werden, so Meister weiter. (mo)

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