4. August 2009, 00:00
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Licht und Schatten im bAV-Neugeschäft

Das Geschäft mit der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) kannte im letzten Jahr sowohl Gewinner als auch Verlierer. Das zeigen die Zahlen des jüngsten Map-Reports, der sich zum zweiten Mal mit diesem Thema auseinandersetzte. An der Befragung nahmen insgesamt 16 Unternehmen teil, die laut Bericht rund 60 Prozent des bAV-Markts abdecken.

Laut Untersuchung waren Allianz, R+V und HDI-Gerling die fleißigsten Verkäufer im letzten Jahr. Der Branchenprimus Allianz konnte 236.000 Policen abschließen ? ein Plus von 35.000 Neuverträgen oder 17,4 Prozent gegenüber 2007. Die R+V kam auf 52.500 neue bAV-Policen. Das sind fast 9.000 Vertragsabschlüsse mehr als im Vorjahr. Demgegenüber ging das Neugeschäft bei HDI-Gerling um rund 8.000 Verträge beziehungsweise 15,8 Prozent zurück: Die Zahl der Neuverträge beläuft sich dennoch auf 43.300 Stück.

Debeka gewinnt, Victoria verliert

Große Veränderungen im Neugeschäft gab es laut Studie bei den Versicherern Debeka und Victoria ? wenn auch mit unterschiedlichen Vorzeichen. Während die Debeka den Absatz um 43 Prozent von 12.300 auf 17.600 Neuverträge gegenüber 2007 steigern konnte, musste die Victoria einen Rückgang um 42,5 Prozent von 64.000 auf 36.800 Neuverträge hinnehmen.

Laufende Beiträge sinken

An laufenden Beiträgen verbuchte die Allianz in 2008 laut Map-Report rund 282 Millionen Euro. Das sind rund vier Millionen Euro weniger als in 2007. Die R+V kam auf 127 Millionen Euro laufende Beiträge, 35 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Die HDI-Gerling verbuchte 12,4 Prozent weniger ? insgesamt 59,5 Millionen Euro.

Auch bei der Victoria sanken die laufenden Beiträge in 2008 stark: um 42,3 Prozent auf 49,2 Millionen Euro. Ähnliches gilt für die Provinzial Rheinland: Dort fielen die laufenden Beiträge gegeüber 2007 sogar um über 61 Prozent auf 9,2 Millionen Euro. Stark zulegen konnte die Bayern Versicherung ? um 42,3 Prozent auf 20,5 Millionen Euro. (mo)

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