Map-Report: Lebensversicherer zeigen sich weitgehend stabil

Der Artlenburger Branchendienst „Map-Report“ präsentiert seine alljährliche Untersuchung des deutschen Marktes für Kapitallebensversicherungen. Das Ergebnis: Trotz Finanzkrise haben die meisten Anbieter ihr Vorjahresrating behalten.

Aus der Spitzengruppe der Top-Acht-Unternehmen fällt lediglich der Volkswohl Bund und macht Platz für den Direktversicherer Europa, der direkt auf Rang vier durchstartete. Die Poleposition im Ranking behauptet die Debeka, dahinter folgt die um drei Plätze verbesserte Asstel, die Bronze-Medaille geht an den Vorjahressechsten DEVK. Es folgen Huk-Coburg-Leben, Cosmos, R + V und Allianz Leben auf den Plätzen fünf bis acht.

Der Map-Report prüft bereits zum 17. Mal in Folge Lebensversicherer, die mindestens 30 Jahre am Markt präsent sind, auf Herz und Nieren und vergibt dabei nach zahlreichen Kriterien bis zu 100 Punkte. Die höchste Gewichtung haben die Bilanzkennzahlen, dazu zählen unter anderem Nettorendite, RfB-Quote, Verwaltungs- und Abschlusskosten sowie Solvabilität. Weitere Punkte winken in der Kategorie Servicekennzahlen, darunter fallen zum Beispiel Stornoquoten oder Kundenbeschwerden.

Die acht bestplatzierten Gesellschaften bekamen die ab 70 Punkten vergebene Höchstnote „MMM“. Dass die Ergebnisse im Vergleich mit dem Vorjahr trotz Finanzkrise relativ stabil ausfielen, begründet Map-Report-Chef Manfred Poweleit mit der Langfristigkeit der Altersvorsogeprodukte von Lebensversicherern, die häufig Laufzeiten von mehr als 25 Jahren aufwiesen und deshalb nicht so stark unter kurzfristigen Marktschwankungen litten. (hb)

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