27. Juni 2011, 13:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

VPV: Power-Produkte pushen Neugeschäft

Die VPV Versicherungen, Stuttgart/Köln, melden für das vergangene Jahr zum dritten Mal in Folge eine marktüberdurchschnittliche Neugeschäftsproduktion. Da auch die Stornoquote sank, konnte das Prämienvolumen erstmals seit mehreren Jahren stabil gehalten werden.

Manager-aufschwung-aufw Rts-127x150 in VPV: Power-Produkte pushen NeugeschäftIm Bereich Leben erhöhte sich die Beitragssumme im Geschäftsjahr 2010 um 9,2 Prozent auf 687,6 Millionen Euro und lag damit deutlich über dem Branchenschnitt von 4,8 Prozent.

Mit Ausnahme der Sparte Hausrat habe man auch in der Schaden/Unfall-Versicherung stärker zugelegt als der Gesamtmarkt, so die VPV. Das Geschäft stieg demnach um 2,0 Prozent auf 45,2 Millionen Euro. Wachstumstreiber seien sowohl die Ausschließlichkeitsorganisation der VPV als auch die Makler-Tochter “Vereinigte Post. Die Makler-AG” gewesen.

Seit Einführung der VPV-Power-Rente im Jahr 2008 entwickele sich die VPV, so der Versicherer, im Bereich der fondsgebundenen Produkte gegen den Markttrend. In der Lebensparte machten die inzwischen zu einer Produktlinie ausgebauten Power-Produkte rund 70 Prozent des Neugeschäfts im Geschäftsjahr 2010 aus und waren damit wesentlich für die Steigerung der Beitragssumme.

Die Stornoquote sank im Berichtsjahr laut VPV von 5,3 auf 4,5 Prozent. Dank der verbesserten Quote und des gestiegenen Neugeschäfts konnte das Prämienvolumen erstmals seit mehreren Jahren bei 517 Millionen Euro stabil gehalten werden. 472 Millionen Euro davon entfallen auf Lebensversicherungsgeschäft und 45,2 Millionen Euro auf Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft. (hb)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...