Assekuranz setzt auf höhere Anlagen-Duration

Die Verlängerung der Laufzeiten festverzinslicher Anlagen stellt ein beliebtes Zinsinstrument der Versicherungsgesellschaften dar um der Niedrigzinsphase zu trotzen. Laut Branchenanalysten ist die Assekuranz bestrebt, die Duration des Investmentbestandes über Neuanlagen in länger laufende Papiere „sukzessive zu erhöhen“.

Dr. Daniel von Borries, Ergo Versicherungsgruppe: „Wir betreiben seit Jahren ein Asset-Liability-Management und haben die Duration der Anlagen weitgehend an die Duration der Verpflichtungen angepasst.“

So erklärt Alexander Mayer, Generalbevollmächtigter der Württembergischen Lebensversicherung: „Wie die Wettbewerber begegnen wir dem rekordtiefen Zinsniveau mit zahlreichen zielgerichteten Maßnahmen auf der Aktivseite. So wurde beispielsweise die Aktivduration im Rahmen unserer dynamischen Durationssteuerung in den letzten Jahren konsequent erhöht“.

Dadurch habe man das Zinsänderungsrisiko im jeweiligen Marktumfeld stetig verbessern können, berichtet Mayer. „Für uns ist eine weitreichende, der Marktlage angemessene Diversifikation im Rentenbereich ein zentraler Punkt unseres Kapitalanlagemanagements“, resümiert der Kapitalmarkt-Experte der Württembergischen.

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Asset-Liability-Ansatz empfohlen

Dass die Verlängerung der Laufzeiten festverzinslicher Anlagen ein beliebtes Zinsinstrument der Investment-Strategen der Gesellschaften darstellt, ist den Analysten der Ratingagentur Assekurata bereits bekannt. Sie wissen zu berichten, dass die Branche bestrebt sei, die Duration des Investmentbestandes über Neuanlagen in länger laufende Papiere „sukzessive zu erhöhen“.

Seite zwei: Reduktion der „Duration Gap“

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