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14. Mai 2014, 08:35
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Beratertätigkeit entspricht Bedürfnissen der Generation Y

Attraktive Qualifizierungsangebote und professionelle Vertriebsunterstützung fördern die Bewerberansprache und steigern den Mehrwert der Beratungsleistung für die Kunden.

Gastbeitrag von Dr. Matthias Wald, Swiss Life Select Deutschland

Fachwissen

“Die großen Finanzvertriebe sollten Rahmenbedingungen schaffen, die den Beraternachwuchs zu einer individuell zugeschnittenen Qualitätsberatung befähigen, geprägt von Fachwissen anstelle von Produkt- oder Zielvorgaben.”

Die Nachwuchsgewinnung in der Finanzberatung ist ein branchenweites Thema. Doch entgegen dem landläufig als unattraktiv geltenden Image dieses Berufsbildes stellen wir fest, dass Berufseinsteiger viele positive Gründe anführen, weshalb sie sich für eine selbständige Tätigkeit als lizenzierter Berater in der Finanz- und Vorsorgebranche entscheiden.

Generation Y setzt auf Work-Life-Balance

An erster Stelle stehen dabei die Erwartungen, die junge Menschen heute an ihr Berufsleben haben: Sie wünschen sich eine ansprechende und vielseitige Tätigkeit, die ihnen ausreichend Handlungsspielräume lässt, und ihnen zusätzlich inhaltlichen Mehrwert sowie eine gute Work-Life-Balance bietet.

Diese Erwartungshaltung der “Generation Y” unterscheidet sich grundsätzlich von dem früher im Mittelpunkt stehenden Anspruch an steile Karrieren und überdimensionierte Gehälter. Das Berufsleben soll demnach vielmehr eine abwechslungsreiche Ergänzung im Kontext mit den eigenen Interessen, Hobbies und Familienleben sein.

Deshalb braucht diese Generation hohe Flexibilität sowie eigenverantwortliche Organisations- und Gestaltungsfreiheiten in ihrem beruflichen Umfeld – alles Merkmale, die für die selbständige Vermittlertätigkeit als lizenzierter Berater charakteristisch sind.

Fachwissen konsequent erweitern

Voraussetzung für den langfristigen Berufserfolg ist dabei neben einer fundierten Grundqualifikation stetig weiterentwickeltes Know-how in Markt-, Produkt- und Fachfragen. Denn: Für die qualifizierte Beratungstätigkeit in der Finanz- und Vorsorgebranche müssen angehende Beraterinnen und Berater angesichts der Marktsituation sowie der komplexen Produktwelten und gesetzlichen Regulierungsanforderungen intensiv vorbereitet werden.

Darüber hinaus benötigen sie im Anschluss an die Lizenz nach Paragraf 34d und Paragraf 34f weiterhin die Bereitschaft, ihr Fachwissen konsequent zu erweitern, um mit den Marktentwicklungen Schritt zu halten.

Die Bedeutung für weiterentwickeltes Fachwissen im Zusammenhang mit wachsenden Qualifikationsanforderungen manifestiert sich auch in der Brancheninitiative “gut beraten”, welche fortlaufende und über die Gesetzesanforderungen hinaus gehende Qualifizierungsmaßnahmen für alle gewerblichen Vermittler bezweckt.

Seite zwei: Finanzvertriebe müssen Rahmenbedingungen schaffen

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