28. August 2014, 08:32
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Maklerpools: Was Makler wollen

Auf welche Strategien setzen die großen Makerpools, um sich gegen künftige Herausforderungen zu wappnen? Cash. sprach mit den Geschäftsführern und Vorständen von Fonds Finanz, Blaudirekt, Netfonds und Jung, DMS & Cie. über die Vor- und Nachteile des Vollsortimenter-Modells und die Erwartungen der Makler an ihren Pool.

Makler Pools

Markus Kiener, Fonds Finanz: “Alle unsere Kundenzufriedenheitsanalysen zeigen, dass das mit Abstand wichtigste Kriterium für Makler die effiziente Abwicklung des Geschäfts ist.”

Cash.: Sollte ein Maklerpool eher breit aufgestellt sein oder sich spezialisieren? Werden künftig Kooperationen wichtiger?

Markus Kiener, Geschäftsführer Fonds Finanz: Also wir setzen auf eine breite Aufstellung, denn es ist wichtig, Ausgleiche schaffen zu können, wenn eine bestimmte Sparte mal nicht so gut läuft. Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung im letzten Jahr im Versicherungsbereich haben wir beschlossen, dass wir uns künftig noch breiter aufstellen werden. So haben wir zum Beispiel Großprojekte gestartet, in deren Rahmen wir gezielt die Bereiche ausbauen, in denen wir noch keine führende Position haben, wie Investmentfonds und Baufinanzierung. Zum Thema Kooperationen haben wir für uns festgestellt, dass wir unsere Projekte allein durchführen wollen. Wir sind weder an Fusionen noch an Übernahmen interessiert.

Dr. Sebastian Grabmaier, Vorstand Jung, DMS & Cie: Mit unserem Großhandelsgeschäftsmodell folgen wir weitestgehend dem Geschäftsmodell unserer Vermittler, die sich ihrerseits steigenden Kundenanforderungen gegenübersehen. Kunden erwarten heute, dass ihr Vermittler ein breites Spektrum an Produktklassen und Lösungen bietet, womit dann möglichst alle Bedürfnisse des Kunden ideal abgedeckt werden können. Schon deswegen müssen wir uns als Geschäftspartner unserer Vermittler ebenso breit aufstellen. Dies ist meiner Meinung nach leichter zu lösen, wenn man alles selbst macht. Dass man als Vermittler KV bei dem einen Maklerpool abwickelt, LV bei einem anderen und Fonds bei einem Dritten, halte ich für ein ineffizientes Auslaufmodell.

Seite zwei: Vollsortimenter-Modell nicht vom Markt angenommen

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