Allein gegen Google: Assekuranz hält am Prinzip „Eigenregie“ fest

„Die Großen der Branche erwarten eine Marktkonsolidierung hin zu voll integrierten Konzernen, die auch künftig das traditionelle Wertschöpfungsmodell mit einer hohen Leistungstiefe und einer starken Produktdifferenzierung erfolgreich betreiben können“, kommentiert Professor Dr. Peter Maas vom Institut für Versicherungswirtschaft die Ergebnisse.

Maas: Branche will Übergang in die digitale Welt im Alleingang meistern

Die Selbsteinschätzung der Unternehmen deute zudem darauf hin, so Maas, dass die Versicherungsbranche versuche, „den Übergang in die digitale Welt im Alleingang zu meistern“.

Ob diese Strategie erfolgreich sein wird, hängt nach Aussage der Studienmacher maßgeblich von der Geschwindigkeit ab, mit der sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld für Versicherungsprodukte verändern wird.

Versicherern droht Verdrängung durch Google und Co.

„Schaffen es die Versicherungsunternehmen nicht schnell genug, die notwendige technische Infrastruktur aufzubauen, ist eine Substitution durch neue Wettbewerber vom Schlage Google und Co. wahrscheinlich“, sagt Adcubum-Geschäftsführer Süß.

Doch selbst wenn die Assekuranz schnell sei, werde „erstklassige Technik“ allein auch dann nicht reichen, schränkt Süß ein. „Nur wenn die Assekuranz es mittels einer kundenorientierten Kultur auch künftig schafft, Wertbeiträge für ihre Versicherten zu schaffen, ist die Branche fit für die digitale Zukunft.“ (lk)

Foto: Shutterstock

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