Anzeige
11. Juni 2015, 14:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Signal Iduna: 15 Prozent plus gesamt

Die Signal Iduna Gruppe steigert ihr Gesamtergebnis um 14,9 Prozent auf 854,2 Millionen Euro und sieht sich damit für die anstehenden Herausforderungen gwappnet. Die Lebensversicherer der Gruppe wuchsen um insgesamt 6,3 Prozent von 1,55 Milliarden Euro auf 1,65 Milliarden Euro und damit deutlich stärker als der Markt (3,1 Prozent).

Leitermann Signal-Iduna in Signal Iduna: 15 Prozent plus gesamt

Ulrich Leitermann, Signal Iduna: “Die gestiegenen Erträge werden aufgrund der Niedrigzinsphase für notwendige Zukunftsinvestitionen und Rückstellungen benötigt.”

Die laufenden Beiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft kletterten um 1,2 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Die Krankenversicherer der Signal Iduna Gruppe haben in diesem wie schon in den letzten Jahren die Beiträge nahezu stabil gehalten. Auch im Jahr 2016 wird es nur moderate Beitragsanpassungen geben. Die Beiträge der Kompositversicherer wachsen um 3,2 Prozent bei einer im Mehrjahresvergleich sehr erfreulichen Schaden-Kosten-Quote von 90,8 Prozent, so der Versicherer.

“Geschäftsergebnisse mehr als zufriedenstellend”

“Die Geschäftsergebnisse sind insgesamt mehr als zufriedenstellend, wobei die gestiegenen Erträge für notwendige Zukunftsinvestitionen und Rückstellungen aufgrund der Niedrigzinsphase benötigt werden”, so Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna Gruppe. Die Beitragseinnahmen stiegen danach um 2,2 Prozent auf 5,67 Milliarden Euro (Vorjahr 5,56 Milliarden Euro).

Vermögensanlagen plus sechs Prozent

Die von der Gruppe verwalteten Vermögensanlagen (Assets under Management einschließlich der Finanztöchter) wuchsen im Jahr 2014 um 3,4 Milliarden Euro oder 5,8 Prozent auf 62,2 Milliarden Euro (Vorjahr 58,8 Milliarden Euro). Darin enthalten sind rund 44 Milliarden Euro Kapitalanlagen der Versicherungsunternehmen mit einer laufenden Durchschnittsverzinsung von 3,99 Prozent und einer Nettoverzinsung von 4,64 Prozent.

Aufwendungen für Versicherungsfälle leicht gestiegen

Die Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4,72 Milliarden Euro (Vorjahr 4,65 Milliarden Euro). Dies entspricht einer Steigerung von 1,7 Prozent. Der konsolidierte Jahresüberschuss stieg um 32,9 Prozent auf 175,5 Millionen Euro (Vorjahr 132,1 Millionen Euro). Durchschnittlich waren rund 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Signal Iduna Gruppe tätig.

Krankenversicherer verlieren leicht

Die beiden Krankenversicherer der Signal Iduna Gruppe erzielten Bruttobeitragseinnahmen von insgesamt über 2,73 Milliarden Euro und damit 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptursache dafür waren neben einem verhaltenen Neugeschäft die branchenüberdurchschnittlich stabilen Beiträge, verbunden mit zum Teil deutlichen Beitragssenkungen. Im Ergebnis beliefen sich diese über alle Tarife hinweg auf insgesamt rund 13,3 Millionen Euro. Etwa 160.000 Kunden profitieren von der Rückzahlung mehrerer Monatsbeiträge (Beitragsrückerstattung) in Höhe von insgesamt 111,5 Millionen Euro.

In der Krankenvollversicherung konnte die Zahl der Versicherten nahezu stabil gehalten werden. In der Voll- und Ergänzungsversicherung sind insgesamt knapp 2,6 Millionen Personen bei den Krankenversicherern der Signal Iduna Gruppe versichert.

Seite 2: Leben-Bereich wächst stärker als der Markt

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Allianz überarbeitet Rechtsschutz-Tarife

Die Allianz startet im Oktober ihr neues Privat-Rechtsschutz-Angebot. Nach Angaben des Versicherers wurden die weltweit geltenden Versicherungssummen in allen drei Rechtsschutzvarianten angehoben.

mehr ...

Immobilien

Mietlager profitieren von höheren Wohnkosten

Die Urbanisierung und steigende Mieten treibt auch die Gebühren für Mietlager. Immer mehr Menschen suchen externe Lager, um die Miete für mehr Lagerraum in der eigenen Wohnung zu sparen. Der Markt wächst auch in Deutschland.

mehr ...

Investmentfonds

Biotechnologie: Bakterien produzieren Rendite

Kaum eine Branche birgt ein so 
hohes Potenzial für Investoren wie Biotechnologie. Gleichzeitig zahlt sich 
aber nur ein sehr geringer Teil der Investitionen auch aus. Daher ist für Investoren schon die Auswahl von Fonds herausfordernd. Cash. gibt einen Einblick in das Segment.

mehr ...

Berater

Fondskonzept und DGFRP beschließen IT-Kooperation

Wie die Deutsche Gesellschaft für Ruhestandsplanung (DGFRP) und der Illerstissener Maklerpool Fondskonzept mitteilen, arbeiten sie ab dem 1. November in der Informationstechnologie zusammen. Hierzu bündeln die beiden Maklerdienstleister ihre IT-Lösungen und fassen Ressourcen in den Sparten Investment und Versicherungen zusammen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Autark Invest: Vertrieb mit abgelaufenem Prospekt?

Die Finanzaufsicht BaFin weist auf ihrer Website darauf hin, das der Verkaufsprospekt der Autark Invest GmbH, Olpe, “ungültig” ist. Er hat sein gesetzliches Haltbarkeitsdatum überschritten.

mehr ...

Recht

Immobilienverkauf: Die wichtigsten Schritte für Käufer und Verkäufer

Beim Immobilienverkauf sind unabhängig von der Preisverhandlung einige Schritte nötig, die sich bei Käufer und Verkäufer gar nicht so sehr unterscheiden. Wie sich beide Parteien auf den Notartermin vorbereiten sollten und welche Dokumente dafür wichtig sind:

mehr ...