27. Oktober 2015, 08:15
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Social Media: Von den Vorreitern lernen

Die Finanz- und Versicherungsbranche nutzt noch nicht alle Potenziale, die Aktivitäten in den sozialen Netzwerken bieten können. Doch es gibt einige Vorreiter unter den Finanzdienstleistern und Versicherern.

Social Media: Von den Vorreitern lernen

Experten beobachten, dass auch Versicherungen und Finanzunternehmen in sozialen Netzwerken verstärkt auf ihre Kunden und User eingehen.

“Klassisch aufgebaute Unternehmen wie die aus der Versicherungs- und Finanzbranche sind oftmals in ihren alten Strukturen gefangen”, meint Ibrahim Evsan, Experte für Social Media und Digital Leadership sowie Geschäftsführer der Social Trademarks GmbH. Für die Unternehmen sei es daher schwieriger, sich einen Weg durch die Digitalisierung zu bahnen.

Sinneswandel in der Branche

Er glaubt jedoch, dass sich ein Sinneswandel in der Branche abzeichnet. “Ich sehe im Netz verstärkt Unternehmen, die wirklich gutes Social Media machen. Dabei beobachte ich, dass auch Versicherungen und Finanzunternehmen verstärkt auf ihre Kunden und User eingehen”, berichtet Evsan.

Die Experten können sogar einige “Vorreiter” der Branche ausmachen, deren Social-Media-Aktivitäten bereits heute gut sind. “Die Allianz war sehr früh in dem Thema unterwegs und ist damit auf jeden Fall gut aufgestellt”, berichtet Stefan Raake, Geschäftsführer des Netzwerks für die Assekuranz und deren Partner AMC.

Allianz als Vorreiter

Auch Ergo und Axa seien sehr aktiv. “Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hat eine weitreichende digitale Strategie. Und einige weitere Unternehmen haben zumindest Test- oder Pilotfelder initiiert”, so Raake. Bei Online-Maßnahmen für Vertriebspartner seien unter anderem die Versicherer Allianz, Ergo, DKV, Axa, Provinzial Rheinland und Barmenia sehr aktiv und erfolgreich.

Eine erfolgreiche Social-Media-Strategie setzt zunächst eine Analyse der Netzwerke und der Zielgruppe voraus. Bei der Vielzahl der Social-Media-Angebote gilt es aus Facebook, Google+, Twitter, Xing, Youtube und Co. die Plattform zu wählen, über die man seine bestehenden und potenziellen Kunden erreicht.

 

Seite zwei: Kunden in den sozialen Netzwerken abholen

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