Anzeige
23. Dezember 2015, 10:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Lebensversicherer: Reservetopf steigt auf Rekordniveau

Die deutschen Lebensversicherer dürften in diesem Jahr so viel wie noch nie für hohe Garantieversprechen aus der Vergangenheit zurücklegen. Die Branche müsse mindestens 10 Milliarden Euro an Zinszusatzreserve bilden, sagte der neue Chef der Versicherungsaufsicht der Bundesanstalt Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin), Dr. Frank Grund, der “Börsen-Zeitung” (Mittwoch).

Lebensversicherer: Reservetopf steigt auf Rekordniveau

“Nächstes Jahr wird der Zuwachs tendenziell noch etwas höher sein”, prognostiziert Frank Grund, Exekutivdirektor Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht bei der Bafin.

Der Topf – ein Puffer, den die Branche seit 2011 bilden muss – schwillt angesichts der historisch niedrigen Zinsen weiter an und dürfte seiner Einschätzung nach Ende des Jahres mit etwa 31 Milliarden Euro gefüllt sein.

Grund: Belastung für die Branche “derzeit noch vertretbar”

“Nächstes Jahr wird der Zuwachs tendenziell noch etwas höher sein”, prognostizierte Grund. Trotz Klagen in der Branche, die die Reserve aus ihren Rohüberschüssen bilden muss, hält er die Belastung “für derzeit noch vertretbar”. Eine kleine, kürzlich beschlossene Entlastung bei der Kalkulation hätten rund eine Handvoll Unternehmen in Anspruch genommen.

Er mahnt die Branche, ihre Hausaufgaben zu machen. “Ich erwarte schon, dass sich auf der Kostenseite noch einiges tut, auch wenn sich das im Moment noch nicht beobachten lässt.” Trotz der Belastungen durch das Zinsumfeld rechnet er für die nächsten drei bis fünf Jahre nicht mit Schieflagen bei einzelnen Unternehmen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Bafin

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 8/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Durchstarter Indien – Führungskräfte absichern – Bausparen – US-Immobilien


Ab dem 20. Juli im Handel.

Cash. 7/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

US-Aktien – Unfallpolicen – Altersvorsorge – Ferienimmobilien

+ Heft im Heft: Cash.Special Vermögensverwaltende Fonds

Versicherungen

Renteneintrittsalter leicht gestiegen

Arbeitnehmer in Deutschland sind nach einem Medienbericht 2016 etwas später in Rente gegangen als im Vorjahr. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter sei von 64 auf 64,1 Jahre gestiegen, schreibt die “Rheinische Post” (Samstag) unter Berufung auf Daten der Deutschen Rentenversicherung.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom im Norden hält an

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein registriert im Norden eine deutlich stärkere Nachfrage nach Förderdarlehen für Bau, Kauf, Modernisierung oder Sanierung von Häusern und Wohnungen. Insbesondere der soziale Wohnungsbau zog an.

mehr ...

Investmentfonds

Urlaub von der Geldanlage?

Während die Menschen jetzt in Urlaub fahren und Erholung suchen kennt die Börse keine Pause. Wer verwaltet also die Depots der Kunden, wenn der Berater im Urlaub ist? Ein Gastbeitrag von Michael Jensen, Moventum

mehr ...
21.07.2017

Trendwende bei Gold

Berater

Conceptif meldet Erlösplus

Die Hamburger Conceptif-Gruppe hat eigenen Angaben zufolge im Geschäftsjahr 2016 von der anhaltend positiven Marktentwicklung bei privaten und gewerblichen Sachversicherungen profitiert. Demnach konnte die Gruppe deutliche Zuwächse bei den Umsatzerlösen und beim Ergebnis erzielen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbeteiligung: Was geschieht bei Tod des Anlegers?

Das durchschnittliche Alter von Fondsinvestoren ist vergleichsweise hoch. Daher sind Erbfälle mit Anteilen an geschlossenen Fonds keine Seltenheit. Was geschieht jedoch mit einer Fondsbeteiligung im Todesfalle eines Anlegers?

mehr ...

Recht

Laufende Bestandsprüfungen keine Maklerpflicht

Makler sind nicht dazu verpflichtet turnusmäßige Gespräche mit ihren Kunden zu führen oder bei der Übernahme laufender Verträge in die Betreuung eine Risikoanalyse durchzuführen. Dies gilt jedenfalls, wenn kein konkreter Anlass vorliegt, so das OLG Frankfurt. Gastbeitrag von Jürgen Evers, Kanzlei Blanke Meier Evers Rechtsanwälte

mehr ...