Basisrente: IVFP nimmt 112 Tarife unter die Lupe

„Die Basisrente muss überdacht werden. Aber nicht das Produkt an sich, sondern ihr Verkaufsansatz“, sagt Frank Nobis, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP). Das IVFP hat in diesem Jahr 112 Basisrenten-Tarife von 53 Anbietern auf 81 Kriterien hin untersucht.

Nobiskopie Kopie
Frank Nobis, IVFP, will mit Vorurteilen gegenüber der Basisrente aufräumen.

Das IVFP werde nicht müde zu betonen, dass die Basisrente – oder auch Rürup-Rente genannt – für viele Zielgruppen „ein ideales Vorsorgeprodukt“ sei und trotzdem weit hinter ihren Verkaufszahlen zurück bleibe, teilte das Institut am Freitag in Altenstadt mit.

Klassische Basisrenten_IVFP 2016

Demnach eigne sich das Vorsorge-Produkt keineswegs nur für Selbstständige, sondern auch für Besserverdiener. „Sie kann gerade jetzt ein echtes Steuersparmodell für die Generation 50plus sein“, erklärt das Institut. So können in diesem Jahr 82 Prozent der Beiträge steuerlich abgesetzt werden, jährlich steigend.

„Der positive Steuer-Zins-Effekt gilt immer noch und wird immer besser“

„Der positive Steuer-Zins-Effekt, als Differenz zwischen Steuerentlastung des Beitrags und Rentenbesteuerung, gilt immer noch und wird immer besser“, betont IVFP-Geschäftsführer Nobis.

fondsgebundene Basisrenten_IVFP_2016

Seite zwei: Anzahl klassischer Produkte nimmt ab

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