5. Februar 2016, 14:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Google Compare: Berater nicht unmittelbar bedroht, aber…

Im März letzten Jahres trat Google mit Google Compare als Online-Versicherungsvermittler für Kfz-Versicherungen in den US-amerikanischen Markt. Eine erste Zwischenbilanz deutet darauf hin, dass Google die Komplexität des Kfz-Versicherungsmarktes unterschätzt hat – trotzdem sollten die Marktteilnehmer vorbereitet sein.

Google Compare

Berater sind durch Google Compare noch nicht unmittelbar bedroht – sobald Google aber die anfänglichen Schwierigkeiten beiseite geräumt hat, kann es für Marktteilnehmer sehr schnell eng werden.

Dies berichtet das US-Online-Fachmagazin “InsuranceJournal”, das sich in seiner Einschätzung auf eine Konferenz von US-Marktbeobachtern bezieht.

Google Compare hinkt hinterher

Einer der Teilnehmer an besagter Konferenz, Brian P. Sullivan, Herausgeber bei dem auf Kfz- und Sachversicherungen spezialisierten Verlag Risk Information Inc., habe demnach die Entwicklung von Google Compare in den letzten neun Monaten genauer unter die Lupe genommen.

Der googleeigene Online-Versicherungsvermittler Google Compare entwickele sich langsamer als der Internetriese ursprünglich geplant habe.

Sullivan zufolge ist das Vergleichsportal bisher in vier US-Bundesstaaten aktiv – ursprünglich geplant sei zum jetzigen Zeitpunkt allerdings eine Präsenz in zwei Duzend Staaten gewesen. Auch die Nutzerzahlen blieben weit hinter den Erwartungen zurück.

Marktkomplexität unterschätzt

Der Marktexperte verweist auf interne Quellen bei Google wenn er erklärt, dass die Realität deutlich hinter den anfänglichen Ambitionen zurückliege und dass der Konzern die Marktkomplexität des Kfz-Versicherungsmarktes unterschätzt habe.

Seite zwei: Berater nicht unmittelbar bedroht

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...