Google Compare: Berater nicht unmittelbar bedroht, aber…

Im März letzten Jahres trat Google mit Google Compare als Online-Versicherungsvermittler für Kfz-Versicherungen in den US-amerikanischen Markt. Eine erste Zwischenbilanz deutet darauf hin, dass Google die Komplexität des Kfz-Versicherungsmarktes unterschätzt hat – trotzdem sollten die Marktteilnehmer vorbereitet sein.

Berater sind durch Google Compare noch nicht unmittelbar bedroht – sobald Google aber die anfänglichen Schwierigkeiten beiseite geräumt hat, kann es für Marktteilnehmer sehr schnell eng werden.

Dies berichtet das US-Online-Fachmagazin „InsuranceJournal“, das sich in seiner Einschätzung auf eine Konferenz von US-Marktbeobachtern bezieht.

Google Compare hinkt hinterher

Einer der Teilnehmer an besagter Konferenz, Brian P. Sullivan, Herausgeber bei dem auf Kfz- und Sachversicherungen spezialisierten Verlag Risk Information Inc., habe demnach die Entwicklung von Google Compare in den letzten neun Monaten genauer unter die Lupe genommen.

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Der googleeigene Online-Versicherungsvermittler Google Compare entwickele sich langsamer als der Internetriese ursprünglich geplant habe.

Sullivan zufolge ist das Vergleichsportal bisher in vier US-Bundesstaaten aktiv – ursprünglich geplant sei zum jetzigen Zeitpunkt allerdings eine Präsenz in zwei Duzend Staaten gewesen. Auch die Nutzerzahlen blieben weit hinter den Erwartungen zurück.

Marktkomplexität unterschätzt

Der Marktexperte verweist auf interne Quellen bei Google wenn er erklärt, dass die Realität deutlich hinter den anfänglichen Ambitionen zurückliege und dass der Konzern die Marktkomplexität des Kfz-Versicherungsmarktes unterschätzt habe.

Seite zwei: Berater nicht unmittelbar bedroht

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