21. April 2016, 11:41
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IDD & Solvency II: Großer Einfluss auf Vertrieb erwartet

Versicherer und Makler rechnen mit erheblichen Folgen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) auf den Vertrieb. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Auch Solvency II wird nach Einschätzung der Befragten den Versicherungsvertrieb verändern.

IDD & Solvency II: Großer Einfluss auf Vertrieb erwartet

Die deutsche Versicherungsbranche erwartet einen großen Einfluss der europäischen Regulierungen IDD und Solvency II auf den Vertrieb.

Als größte Herausforderung sieht die deutsche Versicherungsbranche der Befragung zufolge den wachsenden Compliance-Druck. Knapp dahinter rangieren demnach IT-Optimierung und Prozessdigitalisierung.

Für den “Branchenkompass Insurance 2015” haben die Marktforscher von forsa im Auftrag der Unternehmensberatung  Sopra Steria Consulting im Herbst 2015 Führungskräfte aus 70 der größten Versicherungs- und Maklergesellschaften Deutschland befragt.

IDD und Solvency II bereiten Sorge

Gut zwei Drittel der Versicherungen und 60 Prozent aller Makler glauben demanch, dass die Umsetzung der IDD in nationales Recht den größten Einfluss auf die Vertriebsorganisationen haben wird. 30 Prozent der Befragten rechnet sogar kurzfristigen Prozessanpassungen.

Auch der Einfluss des EU-Aufsichtsregimes Solvency II auf den Vertrieb wird von der Branche als erheblich eingeschätzt. So erwarten 63 Prozent der Versicherer und 43 Prozent der Makler, dass mittel- bis langfristig eine Anpassung ihrer Vertriebsprozesse notwendig wird.

Seite zwei: Kaum Investitionen in Compliance-Management geplant

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1 Kommentar

  1. IDD und MiFID II wird für Finanzmakler, die bisher keine „ganzheitliche Finanzberatung“ durchführen, wie zu einem „Tsunami“.

    Nur wer es bis 2018 gelernt hat, seine Beratungsdienstleistung mit einer Honorar-Option abzusichern, wird noch Spaß am Beruf haben.

    Hintergrund: Anstelle bisheriger „Freizeichnung“ durch WpHG-Protokolle bei Investments gibt es dann für alle kurz. mittel und den langfristigen Geldanlagen zur Altersvorsorge die „Geeignetheitsprüfung“ sogar mit „Verträglichkeitsprüfung“ von Wertschwankungen von z.B. 50% oder mehr. Ohne diesen Zeitaufwand von 3-4 Terminen (5-10 Std.) gibt es keine „Beweislastumkehr“ vor Gericht.

    Ab April 2016 gibt es diese „Lebensphasen-Finanzverlaufs-Analyse“ für Immobilienkreditvermittler! Deshalb sollte man das ebenfalls für die Geldanlage-/Altersvorsorgeberatung nutzen, damit es nie wieder Umsonst-Beratungen gibt.

    Wird dieser Beratungsdienstleistung nach DIN ISO 22222 aufgezeigt, verstehen auch alle Menschen den Mehrwert und zahlen gerne ein Honorar, wenn es nicht zu anderen Vergütungen kommen solle, s. eBook bei mwsbraun.de

    Kommentar von Frank L. Braun — 23. April 2016 @ 09:50

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