IDD & Solvency II: Großer Einfluss auf Vertrieb erwartet

Versicherer und Makler rechnen mit erheblichen Folgen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) auf den Vertrieb. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Auch Solvency II wird nach Einschätzung der Befragten den Versicherungsvertrieb verändern.

Die deutsche Versicherungsbranche erwartet einen großen Einfluss der europäischen Regulierungen IDD und Solvency II auf den Vertrieb.
Die deutsche Versicherungsbranche erwartet einen großen Einfluss der europäischen Regulierungen IDD und Solvency II auf den Vertrieb.

Als größte Herausforderung sieht die deutsche Versicherungsbranche der Befragung zufolge den wachsenden Compliance-Druck. Knapp dahinter rangieren demnach IT-Optimierung und Prozessdigitalisierung.

Für den „Branchenkompass Insurance 2015“ haben die Marktforscher von forsa im Auftrag der Unternehmensberatung  Sopra Steria Consulting im Herbst 2015 Führungskräfte aus 70 der größten Versicherungs- und Maklergesellschaften Deutschland befragt.

IDD und Solvency II bereiten Sorge

Gut zwei Drittel der Versicherungen und 60 Prozent aller Makler glauben demanch, dass die Umsetzung der IDD in nationales Recht den größten Einfluss auf die Vertriebsorganisationen haben wird. 30 Prozent der Befragten rechnet sogar kurzfristigen Prozessanpassungen.

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Auch der Einfluss des EU-Aufsichtsregimes Solvency II auf den Vertrieb wird von der Branche als erheblich eingeschätzt. So erwarten 63 Prozent der Versicherer und 43 Prozent der Makler, dass mittel- bis langfristig eine Anpassung ihrer Vertriebsprozesse notwendig wird.

Seite zwei: Kaum Investitionen in Compliance-Management geplant

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