3. März 2016, 08:15
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Württembergische bietet Versicherungsschutz für Windenergieanlagen

Die Württembergische Versicherung bietet eine Police für Errichter und Betreiber von Windenergieanlagen auf dem Festland. Die Windenergie-Versicherung leistet während der Errichtungs-, Betriebs- und Repowering-Phase.

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Betreiber einer Windenergieanlage sollten sich gegen Risiken absichern.

Technologische Fortschritte bei Windenergieanlagen führen zu Ertragssteigerungen. Sie bedeuten aber auch beträchtliche Investitionen und bergen hohe Risiken für Errichter und Betreiber, so die Württembergische Versicherung. Diese könnten mit der neuen Windenergie-Police des Versicherers abgesichert werden.

Neben den Kosten für die Errichtung, Wartung und Instandhaltung der Anlagen könnten auch Schäden an den Anlagen, daraus resultierende Ertragsausfälle, Schadenersatzansprüche und Streitigkeiten rund um das Errichten und Betreiben zu teils erheblichen Kosten führen.

Mögliche Schadensfälle bedenken

So könnte etwa bei der Errichtung einer neuen Windenergieanlage ein Rotorblatt, das an einem Kran hochgezogen wird, aus der Halterung rutschen und dabei den Kran beschädigen. Die Folge: Hydrauliköl fließe in größerer Menge aus dem Kran und verschmutze das Erdreich und das Grundwasser.

Zu einem erheblichen Schaden könnte auch ein Blitzschlag führen, wenn der Blitzstrom etwa nicht planmäßig durch das Erdreich abgeleitet werde, sondern durch den Triebstrang über Hauptlager, Getriebe und Kupplung in den Generator fließe. Dabei würden mehrere Hauptkomponenten beschädigt, sodass die Windenergieanlage einer längeren Instandhaltung unterzogen werden müsse.

Wartungsvertrag nicht ausreichend

„Für eine umfassende Absicherung dieser Risiken ist der von vielen Herstellern angebotene Wartungsvertrag nicht ausreichend. Daher haben wir mit unserer Windenergie-Police ein Produkt geschaffen, das nach dem Baukasten-Prinzip funktioniert und damit flexibel und individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten werden kann“, sagt Franz Bergmüller, Vorstandsmitglied Württembergische Versicherung AG.

Für eine ganzheitliche Abdeckung der finanziellen Folgen durch unvorhergesehene Sachschäden an einer Windenergieanlage sowie an den benötigten Ersatzteilen sei eine Kombination der Bausteine Transport-, Montage-, Maschinen- und Ertragsausfallversicherung aus dem Bereich Technische Versicherungen geeignet.

Mit den Bausteinen der Haftpflichtversicherung könnten sich Errichter und Betreiber von Windenergieanlagen auf dem Festland gegen Schäden im Allgemeinen sowie Umweltschäden im Besonderen absichern, die Dritten beim Aufbau oder dem Betrieb der Anlage zugefügt werden.

Die Bausteine der Rechtsschutzversicherung kämen zum Tragen, wenn es etwa gelte, als Betreiber einer Anlage oder als Grundstückseigentümer sein Recht durchzusetzen, zu verteidigen oder ungerechtfertigte Ansprüche abzuwehren. (bk)

Foto: Shutterstock

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