Fintech-Schmiede Finleap sammelt frisches Kapital

Der Berliner Fintech-Company-Builder Finleap hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde insgesamt 39 Millionen Euro von internationalen Investoren eingesammelt. Zu den Geldgebern zählen neben einem japanischen Venture-Capital-Unternehmen auch ein deutsche Versicherer und eine niederländische Bank.

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Finleap-Co-Founder und -CEO Ramin Niroumand: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen weiterer institutioneller Investoren.“

Wie Finleap mitteilt, haben verschiedene Kapitalgeber rund 39 Millionen Euro in die Fintech-Schmiede investiert. Zu den Investoren zählen unter anderem der deutsche Versicherer Signal Iduna Gruppe, die japanische Venture-Capital-Unternehmen SBI Gruppe und die niederländische NIBC Bank.

Mit der Hannover Rück habe zudem ein großer institutioneller Investor seine Anteile erhöht und damit sein Vertrauen in die Zusammenarbeit bekräftigt, so Finleap.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen weiterer institutioneller Investoren. Finleap gewinnt hierdurch weiter an Unabhängigkeit, denn hinter uns stehen nun verschiedenste Partner“, kommentiert Finleap-Co-Founder und -CEO Ramin Niroumand. „Gleichzeitig steigert es auch unsere Stabilität, da unsere Partner bedeutende Bank- und Versicherungsunternehmen sind. Beides sind wertvolle Bausteine für den Bau von komplexen Fintech-Modellen.“

Finleap wird zum „de:hub“

Für die Finleap-Zentrale steht demnach ein Standortwechsel innerhalb Berlins an. Der Sitz wurde von Berlin-Mitte nach Charlottenburg in das ehemalige Gebäude der Berliner Bank in der Nähe des Zoologischen Gartens verlegt. Am neuen Standort seien künftig nicht nur Finleap und seine Ventures beheimatet, sonder auch der „de:hub für Fintech“.

Hierfür habe das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in einer deutschlandweiten Ausschreibung die Fintech-Schmiede ausgewählt. Zum „de:hub“ wurden demnach Orte gekürt, an denen innovative Ideen entwickelt werden und an denen ein Austausch mit etablierten Unternehmen und internationalen Investoren stattfindet.

„Wir wollen einen Ort schaffen, der als Bindeglied zwischen Digital- und Finanzbranche fungiert. Es soll ein offenes Haus zum Netzwerken und für neue Kooperationen werden. Jeder, der an der Digitalisierung der Finanzindustrie interessiert ist, ist willkommen“, sagt Finleap-CEO Niroumand. Am Standort sind unter anderem regelmäßige Veranstaltungen auf der hauseigenen Eventetage und der Dachterrasse, internationale Branchentreffen und eine Gastronomie geplant. (jb)

Foto: Finleap / Shutterstock

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