19. Juli 2017, 09:34
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fintech-Schmiede Finleap sammelt frisches Kapital

Der Berliner Fintech-Company-Builder Finleap hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde insgesamt 39 Millionen Euro von internationalen Investoren eingesammelt. Zu den Geldgebern zählen neben einem japanischen Venture-Capital-Unternehmen auch ein deutsche Versicherer und eine niederländische Bank.

Fintech-Schmiede Finleap sammelt frisches Kapital

Finleap-Co-Founder und -CEO Ramin Niroumand: “Wir freuen uns sehr über das Vertrauen weiterer institutioneller Investoren.”

Wie Finleap mitteilt, haben verschiedene Kapitalgeber rund 39 Millionen Euro in die Fintech-Schmiede investiert. Zu den Investoren zählen unter anderem der deutsche Versicherer Signal Iduna Gruppe, die japanische Venture-Capital-Unternehmen SBI Gruppe und die niederländische NIBC Bank.

Mit der Hannover Rück habe zudem ein großer institutioneller Investor seine Anteile erhöht und damit sein Vertrauen in die Zusammenarbeit bekräftigt, so Finleap.

“Wir freuen uns sehr über das Vertrauen weiterer institutioneller Investoren. Finleap gewinnt hierdurch weiter an Unabhängigkeit, denn hinter uns stehen nun verschiedenste Partner”, kommentiert Finleap-Co-Founder und -CEO Ramin Niroumand. “Gleichzeitig steigert es auch unsere Stabilität, da unsere Partner bedeutende Bank- und Versicherungsunternehmen sind. Beides sind wertvolle Bausteine für den Bau von komplexen Fintech-Modellen.”

Finleap wird zum “de:hub”

Für die Finleap-Zentrale steht demnach ein Standortwechsel innerhalb Berlins an. Der Sitz wurde von Berlin-Mitte nach Charlottenburg in das ehemalige Gebäude der Berliner Bank in der Nähe des Zoologischen Gartens verlegt. Am neuen Standort seien künftig nicht nur Finleap und seine Ventures beheimatet, sonder auch der “de:hub für Fintech”.

Hierfür habe das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in einer deutschlandweiten Ausschreibung die Fintech-Schmiede ausgewählt. Zum “de:hub” wurden demnach Orte gekürt, an denen innovative Ideen entwickelt werden und an denen ein Austausch mit etablierten Unternehmen und internationalen Investoren stattfindet.

“Wir wollen einen Ort schaffen, der als Bindeglied zwischen Digital- und Finanzbranche fungiert. Es soll ein offenes Haus zum Netzwerken und für neue Kooperationen werden. Jeder, der an der Digitalisierung der Finanzindustrie interessiert ist, ist willkommen”, sagt Finleap-CEO Niroumand. Am Standort sind unter anderem regelmäßige Veranstaltungen auf der hauseigenen Eventetage und der Dachterrasse, internationale Branchentreffen und eine Gastronomie geplant. (jb)

Foto: Finleap / Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...