23. März 2017, 09:14
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Generationenberatung: Neun zentrale Bausteine

4. Finanzielle Vorsorge im Pflege- und Todesfall
Wer sich mit einer Vorsorgevollmacht auseinandersetzt, der beschäftigt sich mit seiner letzten Lebensphase. Die eigene Pflegebedürftigkeit sollte eingeplant sein. Dafür wird Liquidität gebraucht und nicht Vermögen. Neben einer Pflegeabsicherung lohnt es sich auch, gleich über die gut etablierte Sterbegeldversicherung zu sprechen.

5. Flexible Verträge mit Begünstigungen
Neu ist in der Beratung, dass in den kommenden Jahrzehnten sehr viel liquides Vermögen übertragen wird. Der ausgebildete Generationenberater kennt flexible Gestaltungen der Begünstigung und erhöht seine Kompetenz, wenn er Beispiele für Klauseln nennt. Erfolgreiche Berater wissen, dass in dieser Flexibilität der größte Kundennutzen liegt, denn der heute 75-Jährige hat realistisch noch fast zehn Jahre vor sich und eine Menge Pläne. Ein Testament ist für die Vererbung von Immobilien wichtig.

6. Immobilien
Die Tatsache, dass die Generation der Babyboomer große Werte in Immobilien geschaffen und teils selbst ererbt hat, macht das Netzwerk zum Immobilienmakler notwendig.

7. Verwahrung wichtiger Dokumente
Damit ein Testament seine rechtliche Wirkung entfaltet, ist es zwingend, dass es im Todesfall physisch vorliegt. Genau so sieht es mit der Vorsorgevollmacht aus. Im Bedarfsfall muss sich die bevollmächtigte Person mit dem Dokument legitimieren können, um Handlungen für den Vollmachtgeber durchzuführen. Wenn es fehlt, waren alle Vorkehrungen umsonst und der Betreuer kommt ins Spiel. Die professionelle digitale und physische Verwahrung gewinnt an Bedeutung.

Seite drei: Um Familie des Kunden kümmern

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1 Kommentar

  1. Ein klarstellender Artikel, der das Geschäftsmodell klar umreißt und damit auch die schwarzen Schafe, die Rechtsberatung betreiben, ausschließt

    Kommentar von Frank Dietrich — 24. März 2017 @ 08:45

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