12. Juli 2017, 08:05
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Betriebliches Gesundheitsmanagement: Türöffner für die bKV

Zu den Herausforderungen von Arbeitgebern gehören die Schwierigkeit geeignete Mitarbeiter zu rekrutieren und die Reduktion der Krankheitszeiten. Dies stellt einen idealen Nährboden für attraktive Produkte und intelligente Vertriebsaktivitäten in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) dar.

Gastbeitrag von Tanja Höllger, Heute und Morgen

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Fachliche Unterstützung bei der Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagement kann ein optimaler Türöffner für den Vertrieb gesundheitsrelevanter Maßnahmen und der bKV sein.

Unternehmen setzen verstärkt auf ein betriebliches Gesundheitsmanagement, mit dem Ziel, Fehlzeiten zu reduzieren, neue Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden und sich insgesamt als fürsorglicher Arbeitgeber zu positionieren. Hier lässt sich mit der bKV hervorragend andocken.

Bisher nur Minimalprogramm

Generell bietet fast jedes Unternehmen ab zehn Beschäftigten seinen Mitarbeitern Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung an; bisher allerdings oft nur die gesetzlich vorgeschriebenen (wie zum Beispiel ergonomische Arbeitsplätze, ärztliche Vorsorgeuntersuchungen, betriebliche Eingliederungsmaßnahmen).

Der positive Einfluss bisheriger Gesundheitsmaßnahmen auf den Krankenstand wird von den Arbeitgebern zugleich verhalten betrachtet. Lediglich 13 Prozent sehen hier laut einer Arbeitgeberbefragung einen direkten positiven Zusammenhang. Aus ganzheitlicher Perspektive steht das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in vielen Unternehmen in Deutschland allerdings erst am Anfang.

Dies bestätigen auch Befunde, dass durchschnittlich nur rund 40 Prozent der Beschäftigten die psychische Gesundheit an ihrem Arbeitsplatz gewährleistet sehen und nur gut ein Drittel (38 Prozent) im Unternehmen hilfreiche Maßnahmen der Gesundheitsförderung erhält (Quelle: Great Place to Work Institut).

Steigender Druck 

Zugleich steigt der Druck seitens des Gesetzgebers (zum Beispiel Novelle von Paragraf fünf Arbeitsschutzgesetz in puncto Gefährdungsbeurteilung und Prävention psychischer Belastungen).

Drei Viertel der Unternehmen ab zehn Beschäftigten haben nach eigenen Angaben bisher noch gar kein BGM etabliert. Fachliche Unterstützung bei der Einführung von BGM kann daher ein optimaler Türöffner für den Vertrieb gesundheitsrelevanter Maßnahmen und der bKV sein.

Seite zwei: Breiter Vertriebsansatz

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