6. Dezember 2017, 09:49
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Niedrigzins bleibt größte Herausforderung

Die Versicherer in Deutschland blicken leicht optimistisch in die Zukunft. 65 Prozent der Entscheider prognostizieren bis 2020 mindestens eine stabile Geschäftsentwicklung im Vergleich zur Gesamtwirtschaft. Dies ergab die Studie “Branchenkompass Insurance 2017” von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut.

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Im Vergleich zu früheren Befragungen hat das Thema Niedrigzins erheblich an Bedeutung gewonnen.

24 Prozent glauben demnach sogar an ein überdurchschnittliches Wachstum der Branche, gemessen an der Konjunktur insgesamt.

Für drei Viertel der Befragten ist das niedrige Zinsniveau die wichtigste Herausforderung, die es künftig zu meistern gilt. Im Vergleich zu früheren Befragungen hat dieses Thema nach Angaben von Sopra Steria Consulting erheblich an Bedeutung gewonnen. 72 Prozent bewerten Compliance als eine große Belastung für das eigene Unternehmen. Noch vergleichsweise gelassen geht die Branche mit neuen Wettbewerbern um, weniger als jeder Zweite sieht Insurtechs als große Herausforderung.

Aufschwung bei Cyber-Policen erwartet

Laut Studie wollen die Versicherer die Komplexität ihrer Tarife reduzieren und für eine neue Produktvielfalt sorgen. Fast jede zweite Gesellschaft setzt demnach auf Bündelprodukte sowie auf Produktkopplungen mit branchenfremden Angeboten. 46 Prozent der Befragten rechnen mit einem Aufschwung für den Vertrieb von Cyber-Policen und von Beratungsdienstleistungen zur Prävention gegen Hackerangriffe und bereiten sich mit eigenen Angeboten vor.

85 Führungskräfte aus Versicherungen wurden im Oktober zu den Branchentrends, Herausforderungen und Strategien befragt. (kb)

Foto: Shutterstock

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