23. Oktober 2017, 13:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

Nagel Marcus in ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Marcus Nagel: “Bei der Einkommensabsicherung müssen die Chancen der Digitalisierung intelligent genutzt werden.”

Es müsse ein ausgewogenes Verhältnis gefunden werden zwischen den vom Staat, den Arbeitgebern, den Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen übernommenen Pflichten beim Schutz der Haushaltseinkommen, heißt es darin.

“Bei der Einkommensabsicherung müssen die Chancen der Digitalisierung intelligent genutzt werden”, fordert Marcus Nagel, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland. “Sie kann dabei helfen, digitale Methoden zu entwickeln, um die Bevölkerung regelmäßig auf die Thematik der Einkommensabsicherung aufmerksam zu machen und Interesse sowie Bewusstsein zu fördern.”

“Außerdem muss die finanzbezogene Bildung im Mittelpunkt der Aufklärung stehen”, so Nagel weiter. Auch das Potenzial von IT-Plattformen dürfe nicht unterschätzt werden, um berufs- und länderübergreifende Mobilität zu schaffen. Nicht zuletzt solle ein allgemeingültiger Ansatz für den Renteneintritt vermieden werden.

Berater mit wichtiger Funktion

“Eine wichtige Funktion in der Diskussion um die Einkommensabsicherung kommt Vertretern, Maklern, Banken und Beratern für Mitarbeiter-Vorsorge zu. Sie dienen nicht einfach als Brücke zwischen Angebot und Nachfrage, sondern müssen einerseits Kunden beraten und schulen, sowie andererseits den Versicherungsgesellschaften Rückmeldungen über Markt- und Kundenbedürfnisse liefern”, so Nagel. (kb)

Foto: Zurich

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

1 Kommentar

  1. Geht theoretisch alles bestens, wenn die Medien, allgemein völlig neben der Spur, das Image der Berater nicht grundsätzlich ruinieren und damit das Vertrauen in Beratung zerstören. Auch haben die Versicherer nichts getan um negative Berichte zum Beispiel über Riester, nicht sofort über die Medien zu korrigieren. Ich kenne sehr viele Kollegen die wirklich immer darum bemüht sind, für den Kunden, schon wegen Empfehlungen, das Beste heraus zu finden. Den Berichten der Medien folgend würde ich mich auch nicht beraten lassen. Das Vertrauen in die staatliche Vorsorge ist allerdings, bei besten wirtschaftlichen Bedingungen und 1 Billion Euro fehlenden Rückstellungen bei der Beamtenvorsorge eher zweifelhaft. Übrigens von mir schon fast hundertfach moniert, über die letzten 2 Jahre, ohne die geringste Resonanz! Alle Medien mit Schweigegelübde, da ist wohl diese Summe zu gering um sie zu bemerken. das muss diskutiert werden, allerdings mit der Koppelung der Politikerdiätenerhöhungen an die Pensionsregelungen der Beamten, muss der Druck der Öffentlichkeit schon sehr, sehr groß sein……

    Kommentar von Wilfried Strassnig Versicherungsmakler — 24. Oktober 2017 @ 09:52

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Riester-Rente: IVFP empfiehlt dringende Optimierung

Die Neuabschlüsse bei der Riester-Rente sinken schon seit Jahren beständig. Professor Michael Hauer, Geschäftsführer des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) empfiehlt daher “dringend Riester zu optimieren – es wird höchste Zeit.”

mehr ...

Immobilien

Spezialfonds von Real I.S investiert in Frankfurt

Der Asset Manager Real I.S. hat das Büroensemble “Upper Westend Carree” in der Frankfurter Innenstadt für den Spezial-AIF “BGV VII Europa” erworben. Das Objekt umfasst rund 7.000 Quadratmeter Bürofläche und ist vollvermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Handelsstreit: EU reagiert mit Gegenzöllen

Die Europäische Union (EU) und US-Präsident Donald Trump konnten sich nicht einigen. Nachdem die USA beschlossen haben, ab Juli Zölle auf Aluminium und Stahl zu erheben, reagiert die EU mit Zöllen auf Produkte wie Whiskey und Erdnussbutter. Das bedeutet, dass beide Seiten verlieren.

mehr ...

Berater

Unerlaubte Geschäfte: Fünf neue BaFin-Bescheide

Die Finanzaufsicht BaFin hat fünf Unternehmen wegen fehlender Erlaubnisse die Geschäftstätigkeit untersagt, darunter eine Lügen-Firma und eine Gesellschaft, die “Deutscher Fondsanlegerschutz” in ihrem Namen trägt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Warnung vor Forderungsausfällen bei zwei UDI-Emissionen

Zwei Emittenten von Vermögensanlagen der Nürnberger UDI warnen in Pflichtmitteilungen vor dem möglichen Ausfall von Forderungen und entsprechenden Folgen für die Anleger. Der Grund ist in beiden Fällen der gleiche.

mehr ...

Recht

Steuerdeals bei Immobilienkäufen werden eingedämmt

Umstrittene Geschäfte, mit denen Unternehmen bei Immobilienkäufen hohe Steuerzahlungen umgehen können, sollen in Deutschland etwas eingedämmt werden. Das teilte Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Donnerstag mit.

mehr ...