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2. August 2017, 06:00
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Getsurance: “Wir kommen ganz einfach dem Kundenwunsch nach”

Kritiker sehen bei Getsurance wenig Know-how und eine unsolide Kalkulation der Risiken. In seinem Gastkommentar schildert Gründer Dr. Viktor Becher, warum die Online-BU von Getsurance solide kalkuliert ist und Risiken sogar besser selektiert als umfangreiche Risikoprüfungsverfahren.

Getsurance: Wir kommen ganz einfach dem Kundenwunsch nach

Dr. Viktor Becher: “Getsurance bietet keinen abgespeckten, sondern einen sinnvollen Versicherungsschutz zu einem fairen Preis.”

Insurtechs verändern durch Apps und Online-Vertrieb die Kommunikation mit Versicherungskunden. Sie bieten Versicherern zudem technologische Neuerungen und Möglichkeiten zur Prozessoptimierung. Nur ganz wenige Insurtechs jedoch – und dazu gehören wir mit Getsurance – sind mit einem eigenen digitalen Angebot auf dem Markt.

Getsurance ist kürzlich mit der Online-Berufsunfähigkeitsversicherung “Getsurance Job” als erster Anbieter eines digitalen Lebensversicherungsprodukts an den Markt gegangen.

Kritiker sehen bei Getsurance wenig Know-how und eine unsolide Kalkulation der Risiken – wir schauen genauer hin und erläutern, worauf das Angebot von Getsurance Job basiert.

Wer steckt dahinter?

Die Produktentwicklung erfolgte mit RGA, einem internationalen, kapitalstarken Technologieführer in der Lebensrückversicherung. RGA bringt umfangreiches Expertenwissen in der Produktentwicklung mit und hat bereits in anderen Märkten eine Reihe ähnlicher Projekte realisiert.

Bei RGA liegt auch die versicherungstechnische Absicherung, somit ist für uns und unsere Kunden Stabilität gewährleistet. Beratend standen Getsurance außerdem die auf den Versicherungsmarkt spezialisierte Kanzlei BLD zur Seite.

Der BU-Markt braucht neue Ansätze

Der Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen in Deutschland befindet sich schon länger in einer Sackgasse. Es fehlen Angebote, die einfach konzipiert sind und auch jenen Verbrauchern Zugang zur BU geben, die durch Vorerkrankungen oder eine körperliche Tätigkeit bislang schwer versicherbar waren.

Alternativen wie die Grundfähigkeitsversicherung oder die Schwere-Krankheiten-Versicherung stoßen noch nicht auf die gewünschte Resonanz. Mit Getsurance Job steht erstmals eine BU zur Verfügung, die im Rahmen eines dreistufigen Produktansatzes mit unterschiedlichen Leistungspaketen eine breite Zielgruppe absichert.

Seite zwei: Sind die Risiken langfristig und ausreichend kalkuliert?

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5 Kommentare

  1. Ich sehe es wie Herr Huber, “Positive Signalwirkung” … die Idee von Getsurance an sich finde ich gut aber sie ist auch nicht ungefährlich für den Kunden!

    Ich empfehle dazu den folgenden Bericht zu lesen: https://www.cash-online.de/versicherungen/2017/finanztest-testet-getsurance/384297

    Kommentar von F. Peters — 3. August 2017 @ 12:19

  2. ist doch auch nur der berühmte “alte Wein in neuen Schläuchen”. Wenn man auf der Homepage von getsurance einmal ein Angebot für sich selbst erstellt, merkt man schnell dass die drei Lösungsangebote nichts anderes sind als schon lange am Markt angebotene Produkte wie Grundfähigkeits-, Schwere Krankheits- und/oder BU-Schutz. Im Grunde kann ein Makler dies alles problemlos ebenso anbieten und kombinieren zu ähnlichen, vielleicht sogar günstigeren Preisen – aber halt eben auf mehrere Versicherer mit mehreren Anträgen verteilt und nicht aus einer Hand wie bei getsurance. Wo da der große revolutionäre Vorteil für Kunden liegen soll, bleibt letztlich schleierhaft. Ist m.E. wieder einmal in der Hauptsache reines Marketing und eben nicht das neu erfundene Rad. Aber jede Publicity und öffentliche Diskussion tut dem Thema Arbeitskraftabsicherung an sich gut, um die nach wie vor relativ niedrige Durchdringung zu steigern.

    Kommentar von ThomasWabnigg — 3. August 2017 @ 09:49

  3. Der Artikel ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie man die Probleme der Verbraucher eben gerade nicht löst. Dafür hat Getsurance aber sein Problem gut gelöst. Da man nicht als Makler agiert, kann man nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden, wenn es bei anderen Anbietern ein BU-Produkt gäbe, welches (z.B. gegen Beitragszuschlag) doch decken würde oder generell über bessere Leistungen verfügt …

    Kommentar von Udo Rummelt — 3. August 2017 @ 08:12

  4. “Wir kommen ganz einfach dem Kundenwunsch nach” – heisst übersetzt: Wir vertickern dem Kunden möglichst etwas, das den Namen trägt und so heisst, wie das, was er glaubt, zu brauchen!

    Im Klartext: Der Kunde weiss doch in 90% aller Fälle gar nicht WAS er will! Er hat doch kaum eine Ahnung davon WAS es auf dem Markt zu kaufen gibt. Er kann doch i.d.R. nicht ein gutes, hochwertiges Produkt von einem billigen, auf Preis getrimmten Produkt unterscheiden. Erst, wenn er nach einer vernünftigen Beratung die Unterschiede in den Vertragsbedingungen erkannt hat, kann er entscheiden, welche dieser Punkte für Ihn relevant und von Bedeutung sind – kann er entscheiden, was davon er haben will.
    Alles andere ist billiger Vertrieb, auf schnellen Umsatz fixiert: Man schaffe ein Bedürfnis, bastle ein Produkt drumherum, organisiere einen billigen Vertriebsweg und signalisiere dem Kunden: Ich löse Dein Bedürfnis schnell und unkompliziert. Alles nichts neues, nur die Methoden sind halt etwas moderner geworden. Spannend wird es sowieso erst, wenn die ersten Kunden die Frechheit besitzen, nicht nur Beiträge zu zahlen, sondern auch tatsächlich Leistungen einzufordern. Und was den Rückversicherer anbelangt: War da nicht was vor einigen Jahren im Geschäftsbericht, daß man sich eigentlich aus dem Bereich der biometrischen Risiken zurück ziehen wollte….?

    Kommentar von Peter Wolnitza — 2. August 2017 @ 12:05

  5. Ich finde das Angebot von Getsurance hat eine positive Signalwirkung für den Markt! Viel zu lange haben die Gesellschaften immer nur die gleichen Produkte mit noch mehr besonderen Klauseln angeboten, ohne die wirklichen Probleme anzugehen, nämlich dass viele keinen BU-Schutz bekommen können. Es wird Zeit, dass sich das ändert!

    Kommentar von Ralf Huber — 2. August 2017 @ 10:06

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