22. November 2017, 13:25
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Rentenbeitrag sinkt auf 18,6 Prozent

Millionen Beitragszahler können sich auf eine leichte Entlastung bei der Rente freuen. Der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar um 0,1 Punkte auf 18,6 Prozent. Das Bundeskabinett ließ am Mittwoch in Berlin eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums passieren.

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2031 dürfte das Rentenniveau auf 44,6 Prozent fallen, wenn die Politik die Weichen nicht vorher anders stellt.

Die Senkung ist möglich, weil die Rentenfinanzen sich aufgrund der guten Konjunktur und Lohnsteigerungen positiv entwickeln. Dazu ist ein Mechanismus vorgeschrieben, nach dem der Beitragssatz gesenkt werden muss, wenn die prognostizierte Rücklage der Rentenversicherung einen bestimmten Wert überschreitet. Bei einem Bruttoverdienst von 3.000 Euro monatlich führt die Beitragssatzsenkung zu einer Entlastung von 1,5 Euro für die Arbeitnehmer.

Anstieg auf 21,9 Prozent erwartet

Künftig verschlechtern sich die Rentenfinanzen mit dem Eintritt geburtenstarker Jahrgänge ins Rentenalter. 2023 dürfte der Beitragssatz laut dem ebenfalls im Kabinett beratenen Rentenversicherungsbericht wohl wieder auf 18,7 steigen. In den Folgejahren steigt er weiter. Im Jahr 2031 dürfte er bei 21,9 Prozent liegen.

Das Sicherungsniveau vor Steuern – das Verhältnis von Lohn und Rente – beträgt derzeit 48,2 Prozent und sinkt nach 2024 unter 48 Prozent. 2031 dürfte das Rentenniveau auf 44,6 Prozent fallen, wenn die Politik die Weichen nicht vorher anders stellt. Bereits bekannt geworden war, dass die Renten zum 1. Juli um rund drei Prozent in Ost und West steigen dürften. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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