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14. November 2017, 06:35
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Rentner können 2018 erneut mit deutlichem Plus rechnen

Die rund 21 Millionen Rentner können auch im kommenden Jahr mit einem deutlichen Plus ihrer Bezüge von gut drei Prozent rechnen. Zum 1. Juli 2018 werde ein Rentenplus von 3,09 Prozent im Westen sowie 3,23 Prozent im Osten erwartet.

Rentner können 2018 erneut mit deutlichem Plus rechnen

Die gesetzlichen Renten steigen im kommenden Jahr voraussichtlich um gut drei Prozent.

Das geht aus dem neuen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung hervor, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag) im Entwurf vorliegt. Der Rentenbericht soll in der kommenden Woche im Kabinett behandelt werden.

Für einen “Standardrentner”, der 45 Jahre lang durchschnittlich verdient und entsprechend Beiträge geleistet hat, würde die Erhöhung etwa 43 Euro mehr pro Monat bedeuten, so das RND.

Renten sollen bis 2031 um insgesamt 36 Prozent steigen

Endgültig festgelegt wird die Rentenerhöhung für 2018 erst im kommenden Frühjahr, wenn Daten zur Lohnentwicklung 2017 vorliegen. Laut Bericht werden die Renten in Deutschland bis 2031 um insgesamt 36 Prozent steigen – im Schnitt um gut zwei Prozent pro Jahr.

Die gesetzliche Rentenversicherung gibt heute ihre Zahlen zur voraussichtlichen Rentenerhöhung im kommenden Jahr bekannt. Sie dürften nicht weit auseinanderliegen.

Auch über den Beitragssatz und die Finanzentwicklung informiert die Deutsche Rentenversicherung Bund. Zum 1. Juli 2017 war die Rente in Westdeutschland um 1,90 Prozent gestiegen, in den neuen Ländern um 3,59 Prozent.

Reserve der Rentenversicherung geht derzeit zurück

Die unterschiedliche Anhebung in Ost und West soll spätestens 2025 aufhören. Denn bis dahin sollen die Ost- vollkommen an die West-Renten angeglichen werden. Dieser Angleichungsprozess soll in sieben Schritten erfolgen und 2018 beginnen.

Parallel dazu wird die Bewertung der Löhne für die Rentenberechnung im Osten ebenfalls in sieben Schritten abgesenkt und Anfang 2025 entfallen. Die Angleichung wird vor allem aus Beitrags- und auch aus Steuermitteln finanziert. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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