31. August 2017, 10:13
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Tarifeinigung für Versicherungsbranche erzielt

In der Versicherungsbranche haben sich Arbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die bundesweit etwa 170.000 Angestellten erhalten in zwei Stufen vom 1. November an 2,0 Prozent sowie vom 1. Dezember 2018 an 1,7 Prozent mehr Gehalt.

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Während der Verhandlungen waren Hunderte Beschäftigte in Warnstreiks getreten.

Darauf hätten sich beide Seiten am Mittwoch in München geeinigt, teilte Verdi am Abend mit. Zudem würden die Vergütungen für Auszubildende “überproportional erhöht”.

Der Tarifvertrag läuft rückwirkend zum 1. April 2017 bis zum 31. August 2019. Während der Verhandlungen waren Hunderte Beschäftigte in Warnstreiks getreten. “Der Abschluss sichert den Beschäftigten eine Reallohnsteigerung und sorgt dafür, dass die Versicherungsbeschäftigten nicht von anderen Branchen abgekoppelt werden”, sagte Verdi-Verhandlungsführer Christoph Meister.

Verdi hatte 4,5 Prozent mehr Gehalt gefordert

Verdi war Ende März mit der Forderung nach 4,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten sowie Regeln für flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten in die Verhandlungen gegangen. Zudem sollten die Arbeitgeber nach dem Willen der Gewerkschaft betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2020 ausschließen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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