Vermögen in Lebens- und Rentenversicherungen wächst am schnellsten

Pro Sekunde wächst das Geldvermögen der Deutschen um rund 10.815 Euro. Bei anhaltendem Tempo steigt das Geldvermögen innerhalb eines Monats um 28 Milliarden Euro. Das Interesse an Anleihen sinkt dabei, Versicherungsprodukte sind dagegen stark gefragt.

Wandelanleihen bieten zahlreiche Vorteile.
Aktuell liegt das Vermögen der Deutschen bei knapp 6.000 Milliarden Euro.

 

Die privaten Haushalte in Deutschland verfügten am Ende des ersten Quartals 2017 über ein Rekordgeldvermögen von 5.675 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von 1,50 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Finanzportals Tagesgeldvergleich.net auf Basis der aktuellen Quartalszahlen der Bundesbank. Weiterhin immens hoch ist der Anstieg beim Bargeld beziehungsweise bei Bankeinlagen. Zwischen dem 4. Quartal 2016 und dem 1. Quartal 2017 kletterte das Geldvermögen in diesem Bereich um 1.698 Euro pro Sekunde. In 1-Euro-Münzen würden so ca. 12,75 Kilogramm pro Sekunde in einem Sparschwein verschwinden.

2.379 Euro werden pro Sekunde am Aktienmarkt investiert

Ebenfalls ansteigend sind Anlagen in Aktien mit 2.379 Euro pro Sekunde. Zum Vergleich: zwischen 2. und 3. Quartal 2016 lag der Zuwachs noch bei 2.151 Euro. Bei festverzinslichen Wertpapieren gibt es indes das gewohnte Bild. Die Nachfrage sinkt weiterhin – allerdings nur noch um 90 Euro pro Sekunde – ein Trend, der sich mit den derzeit niedrigen Renditen für Anleihen erklären lässt. Zwischen dem 3. und 4. Quartal 2016 war der Rückgang mit 403 Euro pro Sekunde allerdings noch deutlich höher.

Lebens- und Rentenversicherungen mit höchstem Zuwachs aller Vermögensklassen

Trotz stetig sinkendem Garantiezins und rückläufiger Überschussbeteiligung wiesen Lebens- und Rentenversicherungen zwischen 4. Quartal 2016 und 1. Quartal 2017 die höchsten Zuwachsraten aller Geldvermögensklassen aus. Um 3.112 Euro stieg das darin angelegte Geld der Verbraucher pro Sekunde. Das sind 646 Euro pro Sekunde mehr als zwischen 3. und 4. Quartal 2016 und 986 Euro mehr als zwischen 2. und 3. Quartal 2016. (fm)

Foto: Shutterstock

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