4. Mai 2018, 09:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz-Rivale Generali steigert Gewinn trotz Stürmen in Deutschland

Der italienische Versicherer Generali hat gestiegenen Belastungen durch Naturkatastrophen zum Jahresstart getrotzt. Obwohl die Stürme im ersten Quartal für hohe Schadensforderungen sorgten, stieg das operative Ergebnis im Vorjahresvergleich um knapp fünf Prozent.

Allianz-Rivale Generali steigert Gewinn trotz Stürmen in Deutschland

Generali denkt derzeit darüber nach, alte Lebensversicherungsbestände in Deutschland an einen Abwickler zu verkaufen.

Damit erreichte Generali ein operatives Ergebnis von insgesamt 1,25 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in Triest mitteilte. Rückenwind lieferte vor allem das Geschäft mit Schaden- und Unfallversicherungen, aber auch in der Vermögensverwaltung lief es rund.

Im Lebensversicherungsgeschäft stagnierte das operative Ergebnis hingegen auch wegen der anhaltenden Niedrigzinsen. Das macht es Versicherern schwerer, die versprochenen Renditen für ihre Kunden zu erwirtschaften, die gerade in Deutschland oft noch Anspruch auf hohe Garantiezinsen für alte Verträge haben.

Mehr Gewinn trotz Naturkatastrophen

So denkt Generali derzeit darüber nach, alte Lebensversicherungsbestände in Deutschland an einen Abwickler zu verkaufen. Unter dem Strich verdienten die Italiener im ersten Quartal 581 Millionen Euro und damit fast neun Prozent mehr als vor einem Jahr.

Sie profitierten dabei auch von niedrigeren Abschreibungen. Die konzernweiten Prämieneinnahmen stiegen um 2,5 Prozent auf 18,6 Milliarden Euro.

Trotz der gestiegenen Schäden durch Naturkatastrophen blieb davon im Schaden- und Unfallgeschäft mehr als Gewinn übrig: Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 91,4 Prozent und lag damit noch deutlicher unter der kritischen 100-Prozent-Marke als ein Jahr zuvor. (dpa-AFX)

 

Mehr Beiträge zum Thema Stürme:

2017 war teuerstes US-Katastrophenjahr

GDV: Eine Milliarde Euro Schaden durch “Friederike”

Stürme & Co.: Versicherer stehen für Schäden von zwei Milliarden Euro ein

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 05/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Arbeitskraftabsicherung – Private Equity – Büroflächenmangel – Datenschutz

Rendite+ 1/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Marktreport Sachwertanlagen – Windkraft – Vermögensanlagen – Bitcoin & Co.

Ab dem 22. März im Handel.

Versicherungen

Die Bayerische meldet Ertragszuwächse

Die Bayerische Versicherungsgruppe meldet für das Geschäftsjahr 2017 Ertragszuwächse in nahezu allen Bereichen. Insbesondere der Bereich Komposit und die Tocher Neue Bayerische Beamten Lebensversicherung konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr ein sehr gutes Wachstum erzielen:

mehr ...

Immobilien

Wo am längsten für das eigene Heim gearbeitet werden muss

Für eine eigene Immobilie müssen Haushalte in München, Frankfurt/Main und Berlin im Durchschnitt rund fünfmal so lange arbeiten wie in günstigen Großstädten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Maklerunternehmens Homeday, für die 80 deutsche Großstädte untersucht wurden.

mehr ...

Investmentfonds

Einigung auf Regierungsprogramm in Italien belastet die Finanzmärkte

Sorgen vor einer populistischen, eurofeindlichen Regierung in Italien haben am Freitag die Finanzmärkte belastet. Auslöser ist die finale Einigung der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega auf ein Regierungsprogramm.

mehr ...

Berater

RAG-Stiftung steigt bei Pfandbriefbank ein

Die Essener RAG-Stiftung ist bei der Deutschen Pfandbriefbank als neuer Großaktionär mit im Boot. Die für die Finanzierung der dauerhaften Folgekosten des Steinkohlebergbaus zuständige Stiftung hält nun 4,5 Prozent an dem Unternehmen. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der Bund sich aus dem Institut nahezu komplett zurückgezogen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

P&R: Eine Million Phantom-Container

Fast zwei Drittel der 1,6 Millionen Container, die der Anbieter P&R an Anleger verkauft hat, gibt es gar nicht. Die Entwicklung begann schon vor mehr als zehn Jahren. Das ergab die Bestandsaufnahme bei den fünf insolventen deutschen Gesellschaften der P&R Gruppe.

mehr ...

Recht

Bitkom: Nur ein Viertel der Unternehmen auf DSGVO vorbereitet

Zum Stichtag der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai sind einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge lediglich ein Viertel der Unternehmen in Deutschland ausreichend vorbereitet. Ganz am Anfang stehen demnach noch vier Prozent.

mehr ...