Anzeige
25. Januar 2018, 13:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

GDV: Eine Milliarde Euro Schaden durch “Friederike”

Eine Woche nachdem Orkan Friederike über weite Teile Deutschlands hinwegzog, liegen dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nun genaue Zahlen zum Ausmaß der Schäden vor.

GDV: Eine Milliarde Euro Schaden durch Friederike

Vielerorts, wie hier In Herdecke (Nordrhein-Westfalen), entwurzelte der Sturm Bäume und beschädigte Gebäude.

Der versicherte Schaden der durch den Sturm angerichtet wurde, werde auf etwa eine Milliarde Euro beziffert. Von diesen enfallen laut GDV 900 Millionen Euro auf Sachschäden an Gebäuden und weitere 100 Millionen Euro auf Schäden an Kraftfahrzeugen.

Zweitschwerster Sturm seit 1997

In seiner vorläufigen Schätzung vom vergangenen Freitag gab der Verband noch eine Schadenssumme von mindestens 500 Millionen Euro an.

Dies sei darauf zurückzuführen, dass der GDV bei Wetterereignissen die absehbar eine Schadenssumme von mindestens 500 Millionen Euro erreichen, regelmäßig eine Sonderabfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen veranlasse. So sei innerhalb weniger Tage eine konkrete Hochrechnung möglich.

GDV: Eine Milliarde Euro Schaden durch Friederike

Quelle: GDV

Friederike habe damit den zweiten Platz auf der Rangliste der schwersten Winterstürme seit 1997 erobert, mit einigem Abstand hinter “Kyrill”, der 2007 über zwei Milliarden Euro versicherte Schäden hinterlassen habe. Auf Rang drei folge der Sturm “Lothar” von 1999, der 800 Millionen Euro Schaden verursacht habe. (bm)

Foto: Picture Alliance

 

Mehr Beiträge zum Thema Elementarschadenversicherung:

Wirbelstürme kommen Zurich teuer zu stehen

Naturgefahren: Mehr Eigenverantwortung gefragt

Swiss-Re-Verlust fällt nicht so hoch wie befürchtet aus

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Zinszusatzreserve: “Korridormethode bringt zehn Milliarden Euro Entlastung – allein 2018“

Die Kölner Rating-Agentur Assekurata kritisiert in ihrem diesjährigen Marktausblick zur Lebensversicherung 2018 erneut die gegenwärtige Berechnungsmethodik zum Aufbau der Zinszusatzreserve (ZZR) und mahnt eine Umstellung auf die Korridormethode an. Diese war von der deutschen Aktuarvereinigung (DAV) in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erarbeitet worden.

mehr ...

Immobilien

USA: Baubeginne fallen deutlich stärker als erwartet

Die US-Bauwirtschaft hat sich im Juni enttäuschend entwickelt. Die Wohnungsbaubeginne sanken so stark wie seit November 2016 nicht mehr. Das geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervor.

mehr ...

Investmentfonds

Größtes Freihandelsabkommen der EU

Während Donald Trump sämtliche Handelsvereinbarungen platzen lässt und zusätzlich Strafzölle verhängt, hat die Europäische Union hat mit Japan ihr bislang größtes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Ökonomen freuen sich über die Rückkehr der Vernunft, aber Verbraucherschützer sind alarmiert.

mehr ...

Berater

Scout24 kauft Finanzcheck.de

Strategische Übernahme: Scout24, Betreiber bekannter digitaler Marktplätze wie Financescout24 oder Autoscout24 übernimmt eines der relevantesten deutschen Online-Vergleichsportale für Verbraucherkredite, Finanzcheck.de. Verkäufer sind eine Investorengruppe um Acton Capital Partners, Btov Partners, Highland Europe, Harbourvest Partners sowie die Gründer von Finanzcheck. Den Kaufpreis liegt bei 285 Millionen Euro und wird bar gezahlt.

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB-Tochter gewinnt Großanleger aus Belgien

Die MPEP Management Luxembourg S.à r.l. (MPEP), ein Tochterunternehmen des Private Equity Spezialisten RWB Group, hat die Zusage über ein Investment in zweistelliger Millionenhöhe von einem alternativen Investmentfonds erhalten, der von Degroof Petercam verwaltet wird.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...