Anzeige
29. Januar 2018, 11:20
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Beste Chancen für Produkthaftpflichtversicherung 2.0

Der Versicherungsmakler Aon Risk Solutions hat seine Marktprognose für 2018 veröffentlicht und sieht darin für eine besondere Form der gewerblichen Haftpflichtversicherung ein erhebliches Wachstumspotenzial.

Hartmuth-Kremer-Jensen-Aon in Beste Chancen für Produkthaftpflichtversicherung 2.0

Hartmuth Kremer-Jensen: “Durch fehlerhafte Software steigt das Risiko von Unternehmen, Vermögensschäden bei den Kunden zu verursachen.”

Unternehmen benötigen danach künftig neue Lösungen, um ihre wirtschaftlichen Risiken abzusichern. “Durch die Digitalisierung werden sich schon bis zum Jahr 2022 in 75 Prozent aller Firmen die Produktions- und Lieferprozesse deutlich verändern. Das führt für die Unternehmen zu neuen Risiken, für die Versicherungsschutz gefunden werden muss”, sagt Hartmuth Kremer-Jensen, Mitglied der Geschäftsführung bei Aon Risk Solutions.

Vermögensschäden nicht per se gedeckt

Laut Aon wächst im Zuge der Digitalisierung das Angebot an softwaregestützten Leistungen und Produkten, das Unternehmen ihren Kunden unterbreiten. “Durch fehlerhafte Software steigt das Risiko dieser Unternehmen, Vermögensschäden bei den Kunden zu verursachen. Und diese Schäden sind nicht durch die Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherungen abgedeckt, die von den Firmen bislang abgeschlossen wurden”, sagt Kremer-Jensen.

Gesamte digitale Wertschöpfungskette

Diese Lücke im Versicherungsschutz werde künftig durch ein neu entwickeltes Produkt geschlossen: die Technology Errors & Omissions Insurance (Tech E&O). “Die Tech E&O basiert auf einer IT-Haftpflichtversicherung, die im Zuge der Digitalisierung weiterentwickelt wurde. Ihr gehört die Zukunft. Sie wird zur Produkthaftpflichtversicherung 2.0, die von den Unternehmen gebraucht wird, um für die gesamte digitale Wertschöpfungskette Versicherungsschutz zu genießen”, so Kremer-Jensen.

Unternehmenskunden haben in Sachen Digitalisierung oft andere Wünsche

Kritische Worte zum Thema Digitalisierung findet der Aon-Experte für seine eigene Kaste. Die Unternehmen der Versicherungswirtschaft hätten zwar ihre Webseiten optimiert, damit sie im Internet besser gefunden würden. Auch hätten sie Apps gestaltet, damit Versicherungen per Smartphone und Tablet abgeschlossen und Schäden gemeldet werden könnten. “Besonders Unternehmenskunden haben in Sachen Digitalisierung aber andere Wünsche. Sie fordern von der Versicherungswirtschaft neben der Tech E&O weitere Absicherungslösungen, um ihre digitalen Herausforderungen zu meistern”, sagt Kremer-Jensen. (fm)

Foto: Aon Risk Solutions

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 01/2019

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds Finanz – Robotik – Moderne Klassik – Finanzanalyse

Ab dem 18. Dezember im Handel.

Cash. 12/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Goldfonds – Rock’n’Roll – Fondspolicen – Nachrangdarlehen

Versicherungen

Wintereinbruch: Diese Pflichten haben Eigentümer und Mieter

Der Winter ganz Deutschland im Griff: Selbst in schneearmen Regionen und Städten wie Köln bleibt die weiße Pracht auf Straßen und Gehsteigen liegen. Die Winterlandschaft bringt Verpflichtungen für Hauseigentümer oder Mieter mit sich – zum Beispiel die gesetzliche Pflicht zum Schneeräumen. Auch versicherungstechnisch ist das Räumen und Streuen des Gehwegs relevant.

mehr ...

Immobilien

Zwölf Städte vereinen 30 Prozent des Gewerbeimmobilienumsatzes

London ist 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen. Dazu gehören mit Frankfurt, Berlin, Hamburg und München vier deutsche Städte.

mehr ...

Investmentfonds

Tim Bröning: Worte statt Taten

Viele Menschen starten mit guten Vorsätzen ins neue Jahr. Sie möchten häufiger ins Fitnessstudio gehen, weniger Süßigkeiten essen und sich generell einen gesünderen Lebenswandel zulegen.

Die Bröning-Kolumne

mehr ...

Berater

Hat die Finanzbranche #MeToo verschlafen?

Auf Branchenmessen begegnet man auch in Zeiten der “Me-too”-Debatte noch immer vielen Hostessen. “Nett aussehen, während die Männer Geschäfte machen: Der Beruf der Hostess ist so aus der Zeit gefallen wie kaum ein anderer”, schrieb kürzlich die “Süddeutsche Zeitung”. Hat die Branche eine wichtige gesellschaftliche Entwicklung verschlafen?

mehr ...

Sachwertanlagen

RWB steigert das Platzierungsvolumen kräftig

Die auf Private-Equity-Konzepte für Privatanleger spezialisierte RWB Group hat im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 76 Millionen Euro platziert und damit ein Umsatzplus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht (2017: etwa 59 Millionen Euro).

mehr ...

Recht

Kartellwächter: Mastercard muss Millionenstrafe zahlen

Der Kreditkartenanbieter Mastercard muss wegen Verstößen gegen EU-Kartellvorschriften 570 Millionen Euro bezahlen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mit. Auf den US-Konzern könnten zudem Schadenersatzklagen zukommen.

mehr ...