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8. Mai 2018, 12:24
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BU-Rating: Psychische Erkrankungen bleiben Hauptursache

Am Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU) konkurrieren dutzende Anbieter mit hunderten verschiedenen Tarifvarianten. Das Analysehaus Morgen & Morgen (M&M) hat die besten Tarife und die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit identifiziert.

BU-Rating: Psychische Erkrankungen bleiben Hauptursache

Für das Rating hat M&M insgesamt 518 Tarifvarianten von 70 verschiedenen Anbietern betrachtet.

Aktuell befinden sich laut M&M etwa 260.000 BU-Renten mit einem Gesamtvolumen von zwei Milliarden Euro in der Auszahlung. Allein im letzten Jahr seien über 45.000 Leistungsfälle anerkannt worden.

“Die Marktbedeutung der Berufsunfähigkeitsversicherung ist nach wie vor unumstritten. Das Neugeschäft zeigt aktuell keinen weiteren Rückgang”, erklärt Peter Schneider, Geschäftsführer von M&M, die Entwicklungen am Markt.

Psychische Erkrankungen können jeden treffen

Bezüglich der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit haben die Auswertungen im diesjährigen Rating-Jahrgang ergeben, dass mit leicht steigender Tendenz Nervenkrankheiten die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit bleiben.

Im Vergleich haben psychische Erkrankungen vor zehn Jahren nur 20 Prozent der Fälle ausgemacht. “Dies zeigt klar, dass das Thema Psyche mittlerweile als Krankheit anerkannt ist und vielfach auftritt. Die Entwicklung betrifft natürlich die BU-Versicherer und muss in die Tarife einkalkuliert sein”, so Schneider.

BU-Rating: Psychische Erkrankungen bleiben Hauptursache

Quelle: Morgen & Morgen.

Gleichzeitig belege diese Zahl, dass eine BU-Absicherung auch für körperlich weniger anspruchsvolle Berufe wichtig sei, da eine psychische Erkrankung auch Bürotätige berufsunfähig machen könne.

Krebs- und Herzleiden gehen leicht zurück

Mit 21 Prozent machen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates die zweithäufigste Ursache für eine BU aus. Krebs und andere bösartige Geschwülste sind laut M&M als Ursache im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 15 Prozent zurückgegangen.

Ebenso seien jeweils Erkrankungen des Herzens sowie Unfälle leicht abgesunken, während alle sonstigen Erkrankungen zusammen einen Anteil von über 15 Prozent haben.

Seite zwei: Rating der BU-Tarife

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