Es läuft etwas schief: 80 Prozent der Mütter fürchten Altersarmut

Mütter in Deutschland haben große Furcht vor Altersarmut. Dramatisch ist die Situation bei Single-Müttern. Zwei Drittel haben keine Vorsorge für das Alter getroffen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Lebensversicherers Canada Life über das Marktforschungspanel Toluna.

 

Markus Drews, Hauptbevollmächtigter der Canada Life: „Fast alle Frauen haben Respekt vor der Altersarmut. Es gibt viele offene Fragen“.

 

Frauen beziehen in Deutschland im Alter rund 40 Prozent weniger gesetzliche Rente als Männer, wie das Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung angibt. Jede dritte Rentnerin kommt nicht einmal auf 500 Euro gesetzliche Rente im Monat.

Hohes Problembewusstsein in Sachen Rente

Die von Canada Life befragten Frauen sind sich der möglichen Altersarmut voll bewusst: 80 Prozent fürchten, durch Erziehungszeiten und/oder Teilzeitarbeit im Alter finanziell abgehängt zu werden. Und das, obwohl mehr als 75 Prozent von ihnen berufstätig sind. Mehr als die Hälfte gab an, auch deswegen zu arbeiten, um im Alter nicht arm zu sein.

Mütter mit Partnern: Die Hälfte sorgt im Doppelpack vor

Trotz der Angst vor Altersarmut ist eigenständige Altersvorsorge bei Müttern noch nicht sehr weit verbreitet. Etwas weniger als die Hälfte der befragten Mütter in fester Partnerschaft organisiert die Altersvorsorge gemeinschaftlich mit dem Partner. Nicht einmal ein Viertel der Partner nimmt die Vorsorge selber in die Hand. Nur sechs Prozent verlassen sich ganz auf den Partner.

 

Seite 2: Single-Mütter ohne Absicherung

 

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