3. Januar 2018, 07:30
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Pflegefall: Deutsche fühlen sich schlecht abgesichert

Der Großteil der Bundesbürger glaubt nicht, dass ihre Absicherung durch die gesetzliche Pflegeversicherung für den Pflegefall ausreichen wird. Das geht aus einer aktuelle Umfrage hervor. Mehr als die Hälfte geben demnach zudem an, sich keine private Pflegeversicherung leisten zu können.

Pflegefall: Deutsche fühlen sich schlecht abgesichert

Deutsche fühlen sich nicht für den Pflegefall gewappnet.

77 Prozent der Deutschen fürchten, dass die gesetzliche Pflegeversicherung für den Pflegefall nicht ausreichen wird. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage, für die das Meinungsforschungsinstut Yougov im Auftrag von Swiss Life Select im Dezember 2017 2.032 Personen befragt hat.

Demnach blicken lediglich acht Prozent der Befragten mit Zuversicht in die Zukunft. 56 Prozent haben der Umfrage zufolge das Gefühl, nicht gut genug versichert zu sein. Dennoch setzen 59 Prozent auf eine gesetzliche Pflegeversicherung, während lediglich 15 Prozent privat für den Pflegefall vorgesorgt haben.

Swiss Life Select: “Finanzberater sollten Alternativen aufzeigen”

Als Gründe für die mangelnde Vorsorge nennen 63 Prozent das begrenzte finanzielle Budget. 20 Prozent der Befragten geben zudem an, zu wenig über die Möglichkeiten einer guten Absicherung zu wissen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

“Eine private Pflegeversicherung ist für ein selbstbestimmtes Leben wichtig. Finanzberater sollten ihren Kunden aufzeigen, welche Alternativen bestehen. Zumal es einen hochwertigen Schutz auch für den kleinen Geldbeutel gibt”, sagt Dr. Günther Blaich, Geschäftsführer von Swiss Life Select. (jb)

Foto: Shutterstock

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