Talanx: Operatives Ergebnis legt um 33 Prozent zu

Der Talanx-Konzern hat das operative Ergebnis (EBIT) nach neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 33 Prozent deutlich auf 1,5 (1,1) Milliarden Euro gesteigert. Das Konzernergebnis stieg um zehn Prozent auf 488 (444) Millionen Euro.

 

Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG, sieht in dem internationalen Privat- und Firmenkundengeschäft den Wachstumstreiber – trotz der dämpfenden Wirkung durch Währungskureffekte.

 

Alle Geschäftsbereiche außer der Industrieversicherung trugen zu dieser Entwicklung bei. In der Industrieversicherung führten mehrere Großschäden sowie ungewöhnlich hohe Frequenzschäden im dritten Quartal zu einem Quartalsverlust.

Erfreulich war das Prämienwachstum sowie die Entwicklung im in- und ausländischen Privat- und Firmenkundengeschäft sowie in der Rückversicherung. Konzernweit wuchsen die Prämieneinnahmen um 7,3 Prozent auf 27,1 (25,2) Milliarden Euro – währungskursbereinigt sogar zweistellig um 11,4 Prozent.

Ausschlaggebend waren hier das Wachstum in der Schaden-Rückversicherung sowie im Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International. Bereits Mitte Oktober hatte die Talanx ihren Ausblick für das Konzernergebnis 2018 auf rund 700 Millionen Euro angepasst. Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Talanx ein deutlich verbessertes Konzernergebnis von rund 900 Millionen Euro.

 

Seite 2: Rückversicherung eher positiv

 

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