Anzeige
15. März 2018, 10:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Viele Riester-Verträge liegen auf Eis

Jeder fünfte der rund 16 Millionen Riester-Verträge zur privaten Altersvorsorge liegt nach einem Medienbericht auf Eis – es gehen also keine Zahlungen mehr ein. Rund 3,3 Millionen Verträge seien ruhend gestellt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervorgehe, schreibt die “Rheinische Post”.

94962464 in Viele Riester-Verträge liegen auf Eis

Rund 3,3 Millionen Riester-Verträge sind ruhend gestellt.

Von den Riester-Sparern, die ihre Verträge noch bedienen, zahlten wiederum knapp 20 Prozent so wenig ein, dass sie ihren Anspruch auf die staatliche Zulage nur zu weniger als 50 Prozent ausnutzen könnten.

“Die Riester-Rente hat allen Schwung verloren: Die Vertragszahlen stagnieren und ein großer Teil der Verträge wird entweder überhaupt nicht oder völlig unzureichend bespart”, sagte der rentenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion im Bundestag, Markus Kurth, der Zeitung.

Geringverdiener profitieren weniger

Er kritisierte auch, dass Menschen mit geringen Einkommen von den Steuerersparnissen durch Riester deutlich weniger profitierten als Menschen mit hohen Einkommen. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

Newsletter bestellen Top aktuell & kompakt! Werktags um 6.30 Uhr alle Versicherungs-News für Profis von Profis.

4 Kommentare

  1. Ich schließe mich dem Beitrag von Harry Fuchs an. Dazu muss ich aber noch anfügen dass die Regierung an der Riester-Rente ganz dringend eine Korrektur durchführen muss. Die Geringverdienenden sind auf eine Private Altersvorsorge angewiesen, nicht die Gutverdiener. Also muss es möglich gemacht werden dass sich die unteren Schichten eine Zusatzrente leisten können und diese dann aber nicht mehr nachgelagert nochmal besteuert wird.

    Kommentar von HPM — 17. März 2018 @ 09:53

  2. Wenn Bürger bei einer Förderquote von z. B. 30% und mehr diesen Vertrag nicht weiter besparen, kommt das meiner Ansicht nach vom Totreden der selbsternannten Fachleute. Die sind ja alle so eifrig beim Abseilen von theoretischem Wissen, dass der Bürger völlig verunsichert ist und dann lieber garnichts mehr macht. Na Bravo. Hier in dem Bericht ein erneutes Beispiel.

    Kommentar von Harry Fuchs — 16. März 2018 @ 09:32

  3. Es darf aber auch nicht vergessen werden das viele Bausparvertreter und Banken Verträge beitragsfrei stellen weil jetzt mal gerade riestern als Wohnungsbauriestern “aktuell” ist und nicht, weil die Versicherten Riester nicht mehr nutzen. Die Statistik, wie viele Kunden dort umgestellt haben wäre sicherlich hilfreich

    Kommentar von Andreas Schwarz — 16. März 2018 @ 06:37

  4. Es darf aber auch nicht vergessen werden das viele Bausparvertreter und Banken Verträge beitragsfrei stellen weil jetzt mal gerade riestern als Wohnungsbauriestern “aktuell” ist und nicht, weil die Versicherten Riester nicht mehr nutzen. Die Statistik, wie viele Kunden dort umgestellt haben wäre sicherlich hilfreich

    Kommentar von Andreas Schwarz — 16. März 2018 @ 06:36

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Jeder zweite Versicherer Opfer von Cyber-Kriminalität

Die Fälle von Cybercrime in der Versicherungsbranche häufen sich. Mehr als jeder zweite Versicherer (53 Prozent) war in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal Opfer von Cybercrime.

mehr ...

Immobilien

Wohneigentum: Preise entwickeln sich extrem unterschiedlich

Im vergangenen Jahr haben sich die Wohneigentumspreise in Deutschland überaus heterogen und weitestgehend verhaltener als im Vorjahr entwickelt. Das vermeldet aktuell der Immobilienverband IVD.

mehr ...

Investmentfonds

Raum für eine staatliche Kryptowährung?

Schweden plant, im nächsten und übernächsten Jahr die e-krona einzuführen. Darüber, ob man eine von der Zentralbank initiierte Kryptowährung braucht, sprachen Kerstin af Jochnick von der schwedischen Zentralbank und Professor Sandner von der Frankfurt School of Finance. Die ersten Eindrücke vom Faros Institutional Investors Forum.

mehr ...

Berater

Mitarbeiterpotenzial voll ausschöpfen

Unternehmen bleiben profitabel, solange sie ein erfolgreiches Vertriebsmanagement mit engagierten Mitarbeitern besitzen. Schätzungen zufolge geben Firmen daher pro Jahr 1.000 Euro pro Arbeitnehmer im Rahmen von Schulungsmaßnahmen aus.

mehr ...

Sachwertanlagen

Noch immer Prozesse rund um die Göttinger Gruppe anhängig

Die Pleite der Securenta/Göttinger Gruppe im Jahr 2007 beschäftigt noch immer die Gerichte. Das belegt ein aktueller Beschluss des BGH: Er hatte in Zusammenhang mit einer überlangen Verfahrensdauer eines der Prozesse zu entscheiden. 

mehr ...

Recht

Et hätt noch immer jot jejange: Wirtschaft unvorbereitet auf Brexit

Laut Theresa May ist der Gordische Knoten bei den Brexit-Verhandlungen durchschlagen. Ob der Kompromiss das britische Parlament passiert, darf bezweifelt werden, bringen sich doch Mays Gegner bereits in Position.

mehr ...