11. Juni 2018, 11:23
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W&W: Bischof folgt auf Heinen

Thomas Bischof (43) wird zum 1. Juli 2018 neuer Vorstandsvorsitzender der Württembergische Versicherung AG und der Württembergische Lebensversicherung AG. Im Zuge des Generationenwechsels löst er Norbert Heinen (63) ab, der sich im Vorstand auf eigenen Wunsch auf die Lebensversicherungssparte konzentriert.

Pressefoto Thomas Bischof 052018-78mb in W&W: Bischof folgt auf Heinen

Thomas Bischof wird zum 1. Juli neuer Vorstandsvorsitzender der Württembergischen. Er löst Norbert Heinen ab, der sich künftig nur noch auf die Lebensparte fokussiert.

Der Wechsel bei den beiden Tochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) wurde bereits 2017 angekündigt und jetzt vollzogen.

Bischof kam im Juli 2017 zum W&W-Konzern. Zuvor war er als Leiter Konzernentwicklung bei der Munich RE AG tätig. Weitere berufliche Stationen des 1974 in Obernzell geborenen Betriebswirts waren der Axa Konzern, die Ergo Versicherungsgruppe und die Boston Consulting Group. Heinen hatte 2010 den Vorstandsvorsitz beider Versicherungen übernommen. Aufgrund seiner ausgewiesenen Branchenexpertise wird er über 2018 hinaus im Vorstand der Württembergischen Versicherungen die Lebensversicherung verantworten und damit, nach Aussage des Unternehmens, auch künftig eine bedeutende Rolle im Vorstand einnehmen.

Unterdessen hat sich auch der Geschäftsverlauf 2018 erfreulich entwickelt: Den stärksten Ergebnisbeitrag zum guten Jahresergebnis der W&W hat – wie im Vorjahr – die Schaden- und Unfallversicherung beigesteuert. Deren Neubeiträge legten im ersten Quartal um 6,2 Prozent auf 95,8 Millionen Euro zu (Vorjahr: 90,2 Millionen Euro). Trotz höherer Elementarschäden blieb die Combined Ratio (Schaden-/Kostenquote) brutto mit 87,4 Prozent nahezu konstant. In der Personenversicherung wuchsen die gebuchten Bruttobeiträge auf 550,9 Millionen Euro nach 545,9 Millionen Euro im Vorjahr. Im Neugeschäft für 2018 hat sich der positive Trend verfestigt – der Start ins zweite Quartal sei gelungen. (dr)

Foto: © Andy Ridder,

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