Altersvorsorge: Mehr Bits für die Bildung

Die Abiturienten hatten gerade erst ihre Lösungen zur Mathematikprüfung abgegeben, da rollte schon eine Welle aus Empörung und Enttäuschung durchs Netz. Die Aufgaben seien, gemessen am vorherigen Unterricht, viel zu schwer gewesen.

Die Morgenstern-Kolumne

Klaus Morgenstern: „Es wäre an der Zeit, dass innovative Konzepte für die Finanzbildung ausgebrütet werden.“

Ob die Geprüften damit Recht haben, sei dahingestellt. Zumindest gab es auch aus der Lehrerschaft Zweifel am Schwierigkeitsgrad. Viel interessanter erscheint die enorme und äußerst schnelle Mobilisierung der Schüler mittels der Online-Medien.

Das lässt hoffen, dass über diese Kanäle in punkto Bildung mehr als Frust über eine missratene Matheprüfung vermittelbar ist. Da vom Unterrichtsfach Mathematik der Schritt zum Thema „Finanzbildung“ nicht sonderlich groß ausfällt, lädt die Online-Petition zur Matheprüfung zu einem Gedankenexperiment ein.

Böten die vielfältigen Möglichkeiten im Netz nicht auch eine Chance, endlich bei der Finanzbildung der jungen Generation einige Schritte voranzukommen?

Lückenhafte Kenntnisse zur Altersvorsorge

Wie nötig die wären, hat die jüngste Jugendstudie des Versorgungswerkes Metallrente einmal mehr gezeigt. So sind die Kenntnisse zur Altersvorsorge nach wie vor nur lückenhaft.

Nur weniger als ein Drittel der Befragten kennt sich laut eigener Einschätzung in diesem Bereich aus. Gleichzeitig wünschen sich 92 Prozent dazu verständlichere Informationen.

Das ist nicht neu. Schon Dutzende Untersuchungen brachten unzureichendes Wissen rund um die Themen Geld, Vorsorge und Absicherung ans Tageslicht.

Seite zwei: Riestern ohne das System zu verstehen?

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