21. Februar 2019, 06:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Es gibt riesige Chancen für Frauen“

Wie gehen Sie damit um, dass der Beruf des Finanzberaters noch immer mehrheitlich männlich dominiert ist?
Schilling: Ich denke, dass es bei Swiss Life Select riesige Chancen für uns Frauen gibt, gerade weil der Beruf noch immer männlich dominiert ist. Ich merke, dass Frauen sich gern von Frauen beraten lassen. Und dass Frauen auch gern Frauen als Führungskräfte haben. Da sind wir schon ein paar gute Schritte vorwärtsgekommen, und wir werden im Unternehmen auch immer mehr Frauen.

Es geht in dem Beruf ja viel um Kommunikation, Empathie und Einfühlungsvermögen. Wer soll das haben, wenn nicht eine Frau? Frauen unterschätzen ihr Können oftmals im Gegenansatz zu den männlichen Kollegen. Das merke ich bei meinen Mitarbeiterinnen und auch bei Kolleginnen. Wir können uns ruhig mehr zutrauen. Wenn wir das tun, werden wir die Branche ganz sicher verändern.

Wo liegen die Stärken von Frauen in diesem Beruf?
Schilling: Definitiv das Thema Empathie! Oftmals können Frauen besser heraushören, um was es einem Kunden oder Mitarbeiter wirklich geht. Wir können auch besser, feinfühliger mit den Gefühlen anderer umgehen.

Welche Reaktionen gibt es aus dem Kreis potenzieller Klienten, wenn Sie mit Ihnen Kontakt aufnehmen? Gab es schon einmal Vorbehalte?
Schilling: Tatsächlich ist es mir einmal passiert, dass eine Empfehlung mir gesagt hat, sie möchte lieber von einem Mann beraten werden. Warum, habe ich bis heute nicht herausgefunden. Ich fand das dann ungewöhnlich, aber wenigstens ehrlich. Ein anderes Mal saß ich einem älteren Herrn gegenüber, der mich so seltsam gemustert hat. Ich konnte förmlich spüren, wie der sich dachte: jung, blond, Frau und die soll mich jetzt beraten? Nachdem er sich dann auch so ähnlich geäußert hatte, habe ich mich gegen eine Betreuung entschieden.

Wir können bei Swiss Life Select ja Gott sei Dank ganz frei entscheiden, wen wir betreuen möchten und wen nicht. Das sind aber wirklich meine einzigen beiden Negativbeispiele. Ansonsten kann man eventuelle Vorbehalte sofort mit Wissen und Kompetenz auflösen.

Gab es schon einmal einen Zeitpunkt, an dem Sie Ihre Entscheidung bereut haben, diesen Beruf ergriffen zu haben?
Schilling: Nein, überhaupt nicht. Im Gegenteil: Es ist ein anspruchsvoller Beruf, der Intelligenz und Persönlichkeit erfordert. Daher kann ich nur jeder Frau – und natürlich auch jedem Mann – empfehlen, sich ernsthaft mit einer Karriere in der Finanzberatung zu beschäftigen!

Interview: Frank O. Milewski

Foto: Alexander von Spreti

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. Hallo Frau Schilling, ich habe Ihre Ausführungen ganz intensiv gelesen und schließe mich dem voll an. Es ist ein Traumberuf oder eine gar Berufung – kein Job, den mal eben mal so macht… Menschen verstehen, ehrlich helfen, deren Wünsche zu erfüllen und ein ganzes Leben zu begleiten, ist
    wahrlich kein leichter Auftrag. Mit dem Unternehmen Swiss Life Select kann alles erreicht und verantwortungsvoll umgesetzt werden, was Menschen brauchen, wollen und was Ihnen auch wirklich nützt. Ich bin seit 25 Jahren Finanzberaterin, ich liebe meine Arbeit und kann nur all jene Menschen bedauern, die noch nicht Kunde, im Hause Swiss Life Select sind und denen zurufen…” das ist Euer Preis, holt ihn Euch einfach ab” Es geht nicht mehr ohne qualifizierte Beratung in der heutigen Zeit. Da ist auch das Internet nicht wirklich dienlich! Individualität, Kreativität und Flexibilität gibt es nur in einer persönlichen Konzeptberatung im Haus Swiss Life Select zu finden. Dazu stehe ich auch Frau Schilling.
    Danke Ihnen nochmals und alles Gute weiterhin für Sie
    Karin Sommerfeld

    Kommentar von sommerfeld, Karin — 27. Februar 2019 @ 13:59

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Günstiger Schutz ab dem 10. Lebensjahr – Allianz präsentiert Schüler-BU

Die Allianz Lebensversicherung komplettiert ihr BU-Portfolio und hat eine BU-Versicherung für Schüler vorgestellt. Schüler können bereits ab dem zehnten Lebensjahr einen BU-Schutz erhalten. Zudem lässt sich der Vorsorge-Schutz in späteren Jahren flexibel auf das Berufsleben anpassen.

mehr ...

Immobilien

Maklerkosten: ZIA fordert deklaratorische Maklerklausel

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt den aktuellen Gesetzentwurf über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser. Gleichzeizig kritisiert er jedoch ein entscheidendes Detail.

mehr ...

Investmentfonds

Neuer Rekord bei ETF in Europa

Lyxor ETF Research veröffentlicht heute seinen Bericht “Money Monitor 2019”, eine eingehende Analyse der Zuflüsse in ETFs von Anbietern mit Sitz in Europa. Der Bericht berücksichtigt erstmals auch die Zuflüsse in aktive Fonds. Die neue Publikation basiert auf der Untersuchung von 47.000 Fonds und ETFs und bietet damit einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Trends und Treiber in der europäischen Vermögensverwaltungsbranche.

mehr ...

Berater

Erbrecht: Fünf Irrtümer und wie Sie diese vermeiden

Rund um den Tod und das Erbe treten Fragen auf. Dazu gehören vermeintliche Sätze wie etwa: „Für die Beerdigung meines Vaters zahle ich keinen Cent“ oder „Meine enterbten Kinder bekommen nichts vom Nachlass“. Aufgrund dieser Irrtümer schließen viele Menschen gar keinen Erbvertrag ab und lassen die Planung nach dem eigenen Tod außen vor. Wie man besser vorgehen sollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT baut Geschäft mit Privatanlegern aus

Die BVT Unternehmensgruppe, München, konnte im vergangenen Jahr bei professionellen, semiprofessionellen und Privatanlegern insgesamt 146 Millionen Euro Eigenkapital platzieren. Einen Schwerpunkt bildete die Anlageklasse US-Immobilien, in der 2019 erstmals seit 10 Jahren auch wieder eine Beteiligungsmöglichkeit für Privatanleger angeboten wurde.

mehr ...

Recht

Immobilienkauf: Muss geschenktes Geld zurückgezahlt werden?

In den eigenen vier Wänden zu leben, ist der Wohntraum vieler, den sich dank historisch niedriger Zinsen auch etliche Menschen in Deutschland erfüllen können. Trotz der guten Zinslage gibt es aber eine Hürde, die besonders junge Immobilienkäufer nur mit der Unterstützung ihrer Eltern überwinden können: das benötigte Eigenkapital. Doch was geschieht, wenn Eltern dem eigenen Kind und dessen Partner Geld für den Immobilienkauf schenken, sich das Paar aber später trennt? Ein Beitrag von Rechtsanwalt Philipp Takjas, McMakler.

mehr ...