Generali: Neue Kunstversicherung in München

Der größte deutsche Versicherungsstandort München bekommt Zuwachs: Die italienische Generali-Gruppe will einen Kunstversicherer gründen, der von der bayerischen Landeshauptstadt aus das weltweite Geschäft betreibt.

Generali hatte im letzten Jahr Aufsehen mit dem Verkauf von Millionen alter Lebensversicherungsverträge erregt.

Das kündigte Deutschland-Chef Giovanni Liverani am Donnerstagabend an. Einzelheiten nannte er nicht. Generali ist nach der Allianz die zweitgrößte Erstversicherung in Deutschland.

Zu der Gruppe gehören unter anderem die Aachen-Münchener und der Direktversicherer Cosmos. Kunstwerke versichert die Generali bisher nicht, dieses Geschäft gilt in der Branche als Spezialfach.

Interessanter Nischenmarkt

Ein führendes Unternehmen auf dem Gebiet ist das britische Unternehmen Hiscox. Die Gewinnmargen in der Kunstversicherung gelten jedoch im Vergleich zum Alltagsgeschäft mit Kfz-Policen oder Lebensversicherungen als vergleichsweise hoch. „Das wird ein Nischenmarkt sein“, sagte Liverani, „aber sehr interessant“.

Der italienische Konzern hat seinen Heimatsitz in Triest und ist wie andere große Versicherungen auch in den vergangenen Jahren von zwei widrigen Trends gebeutelt worden.

Seite zwei: Nullzinspolitik und Digitalisierung

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