Munich Re: Steigende Dividende trotz Katastrophenjahr

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat trotz hoher Großschäden im abgelaufenen Jahr einen überraschend hohen Milliardengewinn erzielt. Daran hatten auch gute Ergebnisse der Tochter Ergo einen Anteil.

Das Prämienniveau der Munich Re ist, wie schon seit Jahren, von einem anhaltenden Preiskampf geprägt.

Unter dem Strich stand ein Überschuss von rund 2,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Das war gut sechs Mal so viel wie im Katastrophenjahr 2017.

Damit traf die Munich Re in etwa die Mitte der vom Vorstand ausgegebenen Zielspanne, schnitt aber besser ab als von Analysten erwartet.

Rivalin verbessert Preise leicht

Die Dividende soll von 8,60 auf 9,25 Euro steigen. Experten hatten im Schnitt einen geringeren Aufschlag erwartet.

Bei der Vertragserneuerung mit Erstversicherern im Schaden- und Unfallgeschäft zum Jahreswechsel baute die Munich Re ihr Geschäftsvolumen von 9,4 auf 10 Milliarden Euro aus.

Das seit Jahren von einem Preiskampf geprägte Prämienniveau konnte sie allerdings nur stabil halten. Die kleinere Rivalin Hannover Rück hatte hingegen am Dienstag von leicht verbesserten Preisen berichtet. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

 

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