17. Mai 2019, 07:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

W&W-Jahresauftakt: “Wandel gewinnt immer mehr an Dynamik”

Die W&W Gruppe legt einen rasanten Start ins Jahr 2019 hin. Zuwächse im Neugeschäft, ein guter Schadenverlauf in der Schaden- und Unfallversicherung, sowie ein steigender Konzernüberschuss sind nur drei Entwicklungen für die sich ein Blick auf diesen Zwischenstand lohnt.

W&W-Jahresauftakt: Wandel gewinnt immer mehr an Dynamik

Die Zentrale von W&W in Stuttgart

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe (W&W) verzeichnet im ersten Quartal 2019 eine Geschäftsentwicklung deutlich über den eigenen Erwartungen.

Trotz anhaltend hoher Investitionen in den digitalen Wandel und trotz des herausfordernden Marktumfelds stieg der Konzernüberschuss von 58,0 Millionen Euro im ersten Quartal 2018 um gut ein Drittel (plus 35 Prozent) auf 78,5 Millionen Euro.

Neugeschäft ist nicht allein der Zuwachstreiber

Basis dafür waren vor allem Zuwächse bei den Kapitalerträgen, im Neugeschäft sowie ein erfreulicher Schadenverlauf in den Sachversicherungen. Angesichts des guten Jahresauftakts rechnet der Vorsorge-Konzern für 2019 mit einem Ergebnis im oberen Bereich des langfristig angestrebten Korridors von 220 bis 250 Millionen Euro.

Jürgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&W AG: “Die W&W-Gruppe hat einen guten Start ins Jahr 2019 hingelegt. Die Ergebnisse der ersten drei Monate zeigen, dass unser Aufbruch in eine digitale Zukunft und die Transformation des Bestehenden auf Basis eines wachsenden und erfolgreichen operativen Geschäfts erfolgt.

Unser Wandel gewinnt immer mehr an Dynamik. Dabei tragen unsere neuen digitalen Services und Produkte immer stärker zum Neugeschäft bei. Ungeachtet anhaltender Niedrigzinsen, nachlassender Konjunktur und eines schärferen Wettbewerbs ist unser Optimismus für 2019 noch weiter gewachsen.”

Geschäftsfeld Wohnen

Im Baufinanzierungsgeschäft (inklusive Vermittlungen ins Fremdbuch) erreichte die W&W-Gruppe im ersten Quartal 2019 ein Plus von 13,8 Prozent auf 1,46 Milliarden Euro (2018: 1,28 Milliarden Euro).

Beim Bausparen konnte Wüstenrot, die zweitgrößte private Bausparkasse Deutschlands, im Brutto-Neugeschäft mit einer Bausparsumme von 3,47 Milliarden Euro leicht zulegen (2018: 3,46 Milliarden Euro). Das eingelöste, also das Netto-Neugeschäft blieb mit 2,61 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau.

Geschäftsfeld Versichern

In der Schaden- und Unfallversicherung legten die gebuchten Bruttobeiträge um 5,8 Prozent auf 930,2 Millionen Euro zu (Vorjahreszeitraum: 879,6 Millionen Euro).

Alle Segmente (Kraftfahrt, Firmenkunden und Privatkunden) trugen zum Wachstum bei. Erneut war der Schadenverlauf sehr erfreulich. In der Personenversicherung verzeichnete die Württembergische einen Zuwachs der gebuchten Bruttobeiträge um 7,3 Prozent auf 590,9 Millionen Euro nach 550,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Geschäftsfeld brandpool

Seit Mai 2018 sind in der W&W brandpool GmbH die digitalen Geschäftsmodelle der W&W-Gruppe gebündelt.

Diese generieren bereits jetzt nennenswert Geschäft und erschließen neue Kundengruppen. So konnte die 2017 gestartete Digitalmarke Adam Riese bis Ende März 2019 bereits rund 50.000 Kunden gewinnen.

Ausblick auf das Gesamtjahr 2019

Nach dem dynamischen Auftakt geht die W&W-Gruppe nunmehr von einem Konzernjahresüberschuss im oberen Bereich der Spanne von 220 bis 250 Millionen Euro aus, die sie als langfristigen Zielkorridor anstrebt.

Bisher hatte die W&W das Ziel, im laufenden Jahr den Vorjahreswert von 215 Millionen Euro zu übertreffen.

 

Foto: Pressebild W&W

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Rentenpolitik: Grundsätze der Versicherungsmathematik nicht aus den Augen verlieren ­

„Die Rentenkommission der Bundesregierung hat bedauerlicherweise die Chance verstreichen lassen, das deutsche Rentensystem dauerhaft zukunftsfest zu machen“, betont der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Aktuarvereinigung e.V. (DAV) Dr. Guido Bader nach eingehender Analyse der Kommissionsempfehlungen.

mehr ...

Immobilien

Aktivität der Projektentwickler kühlt ab

Schon vor Corona ist der Markt für Immobilien-Projektentwicklungen in Deutschland deutlich abgekühlt. Vor allem Wohnungsbauprojekte gehen zurück. Das ergab die “Projektentwicklerstudie 2020” des Marktforschungsunternehmens bulwiengesa.

mehr ...

Investmentfonds

Chris Iggo: Leugnung, Panik, Hoffnung

Chris Iggo, CIO Core Investments  bei Axa Investment Managers (AXA IM) über die Corona-Krise und die Perspektiven für die Kapitalmärkte.

mehr ...

Berater

WhoFinance hilft bei der Suche nach Fördermittel-Beratern

Die Finanzberatungsplattform WhoFinance hat in Anbetracht der Coronakrise ein Verzeichnis von Fördermittel-Beratern erstellt. Dort findet man Berater, die Unternehmen und Selbstständigen bundesweit per Videoberatung in der Krise helfen wollen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Online-Tool für RWB-Vertriebspartner stärker gefragt

Die RWB Group, Spezialist für Private-Equity-Dachfonds, stellt ihren angebundenen Vertriebspartnern eine hauseigene Online-Beratungs- und Zeichnungsplattform zur Verfügung. Die Nachfrage danach hat in den letzten beiden Wochen spürbar zugenommen, so das Unternehmen.

mehr ...

Recht

Coronavirus: Die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern

Muss ich ins Büro, wenn der Kollege hustet? Wie muss mich mein Arbeitgeber vor dem Coronavirus schützen? Was ist, wenn ich nicht ins Büro komme, weil Bus und Bahn nicht mehr fahren? Muss ich meinem Chef meine Handynummer geben, wenn er mich ins Home-Office schickt? Darf ich mich weigern, zu Hause zu arbeiten? Muss ich Überstunden wegen der Corona-Krise machen? Wer zahlt meinen Lohn, wenn ich in Quarantäne geschickt werde? Fragen über Fragen, die sich in einer sehr besonderen Zeit wohl jeder Arbeitnehmer früher oder später stellt. Die Arag-Experten gaben Antworten.

mehr ...