25. Januar 2005, 00:00
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Berater sind unzureichend informiert

Die deutschen Assekuranzen haben es bisher versäumt, die unabhängigen Vermittler umfassend über die Konsequenzen zu informieren, die sich aus dem Alterseinkünftegesetz für den Vertrieb ergeben. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Deutschlands größtem Maklerpool BCA unter 5.000 unabhängigen Finanzdienstleistern. Mehr als 70 Prozent der Befragten fühlten sich demnach unzureichend, bestenfalls mittelmäßig über die seit Jahresbeginn 2005 geltenden Neuerungen informiert. Laut BCA bestehen dabei Informationsdefizite sowohl bei Kenntnissen zu den rechtlichen Regelungen als auch zu den neuen Produkten. ?Die Vermittler haben das Gefühl, nicht auf dem neuesten Stand zu sein?, sagt Harald Dehn, Vorstand des Maklerpools.

So geben etwa 34 Prozent der Befragten an, aufgrund fehlender Informationen nicht zu wissen, ob sie ihren Kunden die Basis-Vorsorge oder die so genannte Rürup-Rente zur privaten Altervorsorge empfehlen werden. Ein Viertel schließt eine Empfehlung des Produktes kategorisch aus. Nicht viel besser ist das Bild bei der Riester-Rente. Dort zeigt die Umfrage ein diffuses Meinungsbild ? die Beurteilungen variieren zwischen ?sehr positiv? bis hin zu ?sehr negativ?. Mehr als 40 Prozent der Befragten wollen Riester nicht empfehlen.

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