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4. Januar 2005, 00:00
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Studie: Bankgehälter steigen langsamer

Bei Führungskräften in den Banken besteht ein starker Trend zur leistungsbezogenen Vergütung: Bei den meisten Managern sind die Bezüge abhängig vom persönlichen Engagement und von der wirtschaftlichen Entwicklung der Bank. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Kienbaum Vergütungsberatung, Gummersbach.

Demnach macht sich die nach wie vor schwierige Lage des Bankgewerbes in den Gehältern der Führungskräfte bemerkbar. Der Trend zur Zurückhaltung bei den Gehaltsanpassungen setzt sich somit fort: Nur noch um drei Prozent stiegen die Bezüge zwischen Juli 2003 und Juli 2004.

Dieser Wert kommt laut Studie lediglich zustande, weil bei jüngeren Führungskräften mit überdurchschnittlichen Steigerungen ein Hineinführen in den Normalbereich eines Positionsgehaltes bewirkt wird; bei den gestandenen Bankmanagern liegen die Anpassungen dagegen nur knapp über der Zwei-Prozent-Grenze. Echte Nullrunden bei den Gehaltserhöhungen beschränkten sich auf die Institute, deren Ertragsprobleme existenzielle Ausmaße annehmen.

Die Steigerungen in den Vorjahren lagen jedoch noch höher: Sie betrugen im Mittel 3,2 Prozent (2003), 3,4 Prozent (2002) und 3,7 Prozent (2001). Anders als in den Vorjahren waren die öffentlich-rechtlichen Banken mit durchschnittlich 3,9 Prozent führend; in den anderen Bankengruppen stand im Mittel eine Zwei vor dem Komma.

Managementbezüge in Banken streuen in erheblichem Maße. In dem Untersuchungskreis reichte das Spektrum von unter 40.000 Euro bis zu Gehältern, die die Schwelle von 200.000 Euro zum Teil deutlich überschreiten. Beträchtliche Unterschiede bestehen zwischen den drei Bankengruppen: Vor allem zwischen den privaten Geschäftsbanken auf der einen Seite sowie den Genossenschaftsbanken und Sparkassen andererseits ist das Gehaltsgefälle beträchtlich.

Die Unterschiede ergeben sich zum Teil daraus, dass besonders bei den Volks- und Raiffeisenbanken viele Institute nur eine verhältnismäßig geringe Größe aufweisen.

Die Höhe der Vergütung hängt laut Studie im Wesentlichen von zwei Einflussgrößen ab: Einerseits von der Bedeutung einer Position im Hinblick auf zentrale Erfolgsfaktoren einer Bank, die sich im Inhalt einer Position und ihrer Stellung in der Bank ausdrückt, andererseits davon, welchen Erfolgsbeitrag die Führungskraft auf Grund von Qualifikation, Erfahrung und Engagement erbringt.

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