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8. Juni 2005, 00:00
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Unzureichende Vorsorge für Angehörige

Lediglich jeder zweite Deutsche sorgt für seine Angehörigen vor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 1.000 deutschsprachigen Bürgern ab 18 Jahren für den ?Kundenkompass Armutsrisiken? der Wiesbadener Finanzdienstleistergruppe Delta Lloyd und des F.A.Z.-Instituts. Weiter heißt es, dass 30,8 Prozent derjenigen, die doch vorsorgen, auf festverzinsliche Sparanlagen setzen.

Es folgen mit 18,6 Prozent Kapitallebensversicherungen und mit 16,8 Prozent der Immobilienkauf. Investmentfonds werden von 11,9 Prozent vorrangig als langfristige Rücklage für die eigenen Kinder genutzt. Diese Anlageform liegt in der Gunst der Befragten noch vor den Aussichten auf ein Erbe (elf Prozent), vor der privaten Altersvorsorge (10,3) und vor der betrieblichen Altersversorgung (7,9 Prozent).

Nur die Besserverdienenden mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 4.000 Euro planen den Übergang des eigenen Vermögens an nahe Verwandte systematisch. Sieben Prozent sehen sich laut Studie außer Stande für Angehörige vorzusorgen. Mit fast zwei Dritteln am ehesten bereit für Angehörige vorzusorgen, sind die 30- bis 59-Jährigen. Etwa ein Viertel der 18- bis 29-Jährigen kümmert sich um die Risikovorsorge für Nahestehende.

Auch der Familienstand beeinflusst neben dem Alter die Vorsorge. So fühlt sich die Mehrzahl der Alleinstehenden (77 Prozent) nicht für eine andere Person verantwortlich. Allerdings sichern 63 Prozent der Verheirateten ihre Angehörigen ab.

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