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26. März 2007, 00:00
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OVB Deutschland: Plus 4,8 Prozent Provisionserlöse

Der OVB-Konzern, Köln, hat anläßlich seiner Bilanzpressekonferenz die Zahlen des Geschäftsjahres 2006 gemeldet. Die Gesamtvertriebsprovisionen erreichten dabei eine Rekordhöhe von 213,3 Millionen Euro, ein Plus von 17,7 Prozent gegenüber 2005. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 24,1 Millionen Euro (plus 33,8 Prozent). Den Konzernjahresüberschuss verbesserte OVB um 24,2 Prozent auf 16,3 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie erreicht damit die Rekordhöhe von 1,21 Euro, ein Anstieg von 19,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 1,01 Euro.

Hauptwachstumsregion der in 14 Ländern vertretenen Vertriebsgesellschaft war dabei die Region Mittel- und Osteuropa. Dort wurden 40 Prozent der Vertriebsleistung und 80 Prozent des Ergebnisses erzielt. Konkret stiegen die Gesamtprovisionserlöse in Mittel- und Osteuropa um 32,5 Prozent auf 85,7 Millionen Euro. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 89,9 Millionen Euro erzielt, ein eher moderates Plus von 4,8 Prozent. Die OVB-Töchter in Süd- und Westeuropa erzielten 37,7 Millionen Euro Gesamtvertriebsprovisionen (plus 22,8 Prozent).

Die EBIT-Marge, berechnet auf Basis der Gesamtvertriebsprovisionen, stieg von 9,9 Prozent im Jahr 2005 auf 11,3 Prozent. ?Unter Herausrechnung des einmaligen Aufwands für den Börsengang in Höhe von 1,5 Millionen Euro ergäbe sich für 2006 eine EBIT-Marge von 12 Prozent?, erklärte Michael Frahnert, Vorstandsvorsitzender der OVB Holding AG. Geplant ist, die Aktionäre mit einer um 20 Prozent aufgestockten Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus entspricht dies einer Dividendenrendite von 3,6 Prozent.

OVB verfügte Ende 2006 über 4.210 hauptberufliche Finanzberater, ein Plus von 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 140.000 neue Kunden wurden gewonnen und betreuen damit europaweit inzwischen 2,44 Millionen Kunden. Drei Viertel von Ihnen leben außerhalb Deutschlands. ?60 Prozent unserer Vertriebsleistung und gut zwei Drittel unseres Ergebnisses erzielen wir auf den Märkten in Mittel- und Osteuropa sowie in Süd- und Westeuropa. Damit hat sich die OVB zu einem Finanzdienstleister für Europa entwickelt?, so Frahnert zur erfolgreichen Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Jahr.

2007 will OVB das Marktpotenzial auf den etablierten Märten weiter ausschöpfen. Zugleich wollen die Kölner ihre Geschäftsaktivitäten regional ausdehnen. Der erste Meilenstein 2007 sei mit der Gründung einer Landesgesellschaft in der Ukraine im Februar 2007 bereits erreicht. Als nächstes mögliches Expansionsgebiet hat OVB die Türkei im Visier. Für 2007 erwartet OVB, die Marke von 230 Millionen Euro bei den Gesamtvertriebsprovisionen zu erreichen und geht von einem EBIT-Wachstum von mindestens zehn Prozent aus.

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