Anzeige
Anzeige
3. September 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Abgeltungssteuer: Fast jeder Zweite will umschichten

Um künftige Kursgewinne nicht mit dem Fiskus teilen zu müssen, setzen die Anleger vor allem auf Fonds. 61 Prozent favorisieren Aktienfonds, weitere 41 Prozent wollen in Dachfonds investieren. Dies sind Erkenntnisse aus einer aktuellen repräsentativen Studie im Auftrag des Hannoveraner Finanzdienstleisters AWD.

Durchgeführt hat die Mandanten-Monitor-Studie zur Abgeltungssteuer die Schleus Marktforschung Hannover. Die Forscher befragten insgesamt 1.021 Anleger zu ihren Kenntnissen und geplanten Umschichtungen vor dem Hintergrund der neuen Steuer. Zinsen, Dividenden und Kursgewinne werden nämlich ab 1. Januar 2009 pauschal mit 25 Prozent besteuert ? plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

Junge Leute setzen auf Aktienfonds

Nachdem die Anleger zu Jahresbeginn noch verhalten auf die neue Steuer reagiert haben, scheint die Zeit des Abwartens laut der Umfrage vorüber. Nahezu jeder Zweite (48 Prozent) hatte geplant, bis August Entscheidungen für Umschichtungen im Portfolio zu fällen. 61 Prozent der Befragten, die konkrete Pläne für Umschichtungen haben, setzen auf Aktienfonds. Diese sind bei den unter 29-Jährigen besonders beliebt (83 Prozent).

Dachfonds stehen auf Platz zwei der favorisierten Anlageprodukte. Zu ihnen tendieren die weiblichen Anleger (44 Prozent) tendenziell etwas stärker als die männlichen (37 Prozent). Der Vorteil bei diesem Finanzinstrument besteht darin, dass Fondswechsel innerhalb des Dachfonds von der Abgeltungsteuer unberührt bleiben.

Finanzdienstleister beeinflussen Entscheidungen

Auf die Frage, wer den größten Einfluss auf ihre Finanzentscheidungen habe, nannten 33 Prozent der Anleger ihren Bank- beziehungsweise Sparkassenberater, ebenso viele vertrauen in erster Linie einem unabhängigen Finanzberater. Familie, Freunde und Bekannte (zusammen 21 Prozent) spielen bei der Entscheidungsfindung nur eine untergeordnete Rolle. (aks)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Viele Bundesbürger befürchten Geldprobleme im Alter

Mehr als ein Drittel der Bundesbürger zwischen 40 und 55 Jahren geht von einer schlechten eigenen Finanzlage im Alter von 75 Jahren aus, wie aus einer Studie des Sinus-Institutes im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervorgeht.

mehr ...

Immobilien

Wohnungsbau in Berlin zieht deutlich an

Der Wohnungsbau in Berlin kommt weiter in Schwung. Im vergangenen Jahr genehmigten die Behörden 25.063 neue Wohnungen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das ist die höchste Zahl seit 1997.

mehr ...

Investmentfonds

Brasilien bietet ausgezeichnete Reformdynamik

In den vergangenen Jahren war das Image von Brasilien bei Anlegern deutlich angekratzt. Allerdings hat sich in dem bevölkerungsreichsten Land viel bewegt, so dass die Situation neu bewertet werden muss. Gastkommentar von Maarten-Jan Bakkum, NN Investment Partners

mehr ...

Berater

Indexpolicen: Einstieg in die “Kapitalmarkt-Denke”?

Seit geraumer Zeit wird in der Assekuranz die Frage diskutiert, ob Kunden über den Zwischenschritt Indexpolicen eher bereit sind, den Schritt in die Welt der rein fondsgebundenen Lösungen zu wagen. Doch viele Versicherer sind skeptisch, ob dies der richtige Weg ist.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Sachwertbranche lebt noch

Zwei Veranstaltungen in der vergangenen Woche belegen eine Belebung der Sachwertbranche, ließen aber auch Fragen offen. Antworten gibt es vielleicht auf einem weiteren Event an diesem Mittwoch. Der Löwer-Kommentar

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...