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8. Dezember 2008, 00:00
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Vorsorge-Barometer: Eigenheim im Trend

Anleger setzen bei der privaten Altersvorsorge wieder vermehrt auf Investitionen ins Eigenheim. Das zeigt das aktuelle Vorsorge-Barometer des britischen Finanzdienstleisters Clerical Medical. Zum siebten Mal hat das Unternehmen der Bevölkerung repräsentativ die Frage gestellt, welche Formen der langfristigen Altersvorsorge sich durchsetzen werden.

Die selbstgenutzte Immobilie hat dabei einen Sprung um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr gemacht und mit 39 Prozent den ersten Platz erobert. Trotz starker Verluste von elf Prozentpunkten zum Vorjahr rangiert die staatlich geförderte Altersvorsorge mit 30 Prozent auf dem zweiten Platz. Um 14 Prozentpunkte zugelegt haben festverzinsliche Anlagen wie das Sparbuch ? mit 28 Prozent springen diese von Platz sechs auf Platz drei. Auch vermietete Immobilien finden mit 19 Prozent zwei Prozentpunkte mehr Zustimmung als letztes Jahr und belegen Rang vier.

22 Prozent der Befragten glauben, dass die meisten Anleger beunruhigt sind und ihre Vorsorgeentscheidungen vorerst zurückstellen werden. Das sind doppelt so viele wie im letzten Jahr.

Renditeorientierte Produkte, wie fondsgebundene Versicherungen und Aktien, verlieren mit minus fünf beziehungsweise sechs Prozentpunkten weiter an Zustimmung. Mit vier respektive zwei Prozent bilden die fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen sowie Investitionen in Aktien, Aktienfonds, Derivate oder Zertifikate die Schlusslichter der Vorsorge-Palette. (hb)

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