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12. Juni 2009, 00:00
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IGVM: Lassen uns nicht in Gut oder Böse einteilen

Die Interessensgemeinschaft deutscher Versicherungsmakler (IGVM) e.V. reagiert verärgert über die Undifferenziertheit einiger Bundesministerien und Medien im Zusammenhang mit der Finanzdienstleistungsbranche. Man teile diesen Sektor in ?Gut oder Böse? ein, heißt es in der aktuellen Mitteilung des IGVM.

?Offenbar soll der Eindruck erweckt werden, Verbraucherzentralen, ?Finanztest? undBeratungshonorare seien allein seligmachend, während alle Versicherungs- undFinanzvermittler über einen Kamm geschert und erfolgsabhängige Vergütungengrundsätzlich abgestempelt werden?, sagte Matthias Helberg, Vorsitzender der IGVM. Der Berufsverband sei für mehr Möglichkeiten in der Maklerentlohnung, bevorzuge aber nicht nur eine Form. Hau-Ruck-Aktionen sollten hier vermieden werden.

Nicht nur zur Vergütung äußert sich die IGVM, sondern auch zur Mindestqualifikation. Während der Versicherungsmakler eine Mindestqualifikation nachweisen müsse, gelte das wiederum für die Verbraucherschützer nicht. Ein komplizierter Sachverhalt habe Erklärungsbedarf und sei nicht mit einer oberflächlichen Analyse erledigt. Der Verbraucher müsse auf diesen Umstand hingewiesen werden, fordert die IGVM, räumt aber ein, dass Verbraucherschutz und Versicherungsmakler keineswegs im Widerspruch stehen würden. Eine ideale Ergänzung sei hier denkbar.

Zudem wolle der Verband im Zusammenhang mit dem vieldiskutierten Checkheft zur Altersvorsorge mit den Ministerien zusammenarbeiten und in den nächsten Wochen Verbesserungsvorschläge aufzeigen. (ks)

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