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8. Mai 2009, 00:00
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Krise beeinflusst Vorsorgesparer wenig

Die Vorsorgeneigung der Deutschen ist von der Finanzkrise bislang weitgehend unberührt geblieben. Die Bereitschaft, Geld für den Ruhestand zurückzulegen, ist laut dem Altersvorsorge-Barometer des Vermögensverwalters JP Morgan Asset Management nahezu unverändert. Lediglich um zwei Punkte auf 40,6 Prozent ist die Sparer-Quote gegenüber der letzten Umfrage im November 2008 demnach gefallen.

Damals war der Umfrage-Index, dem repräsentative Interviews mit rund 1.900 Bundesbürgern zugrunde liegen, trotz der zugespitzten Krisenlage um 0,7 Punkte auf 42,6 Prozent geklettert.

?Die Ergebnisse zeigen, dass die Vorsorgesparer das Vertrauen in ihre langfristigen Anlagen trotz der dramatischen Vorgänge im Finanzsektor nicht verloren haben?, erklärt JP-Morgan-Marketing- und PR-Direktor Jean Guido Servais.

Das mag für die engagierten Altersvorsorger zutreffen. Allerdings liegt der Anteil der Sparmuffel unter den Bundesbürgern mit aktuell 39,6 Prozent beinahe gleichauf, auch wenn er gegenüber der letzten Studie um 0,8 Punkte leicht gefallen ist. 26,1 Prozent geben an, sich Vorsorge nicht leisten zu können. 13,5 Prozent fühlen sich durch staatliche und betriebliche Altersvorsorge gut versorgt.

Das Barometer ermittelt seit März 2007, ob und in welcher Höhe die Deutschen monatlich Geld für das Alter sparen. (hb)

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